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Erwartungen nicht erfüllt

Die Saison des SC Herisau endete abrupt im vierten Match der Viertelfinalserie gegen den SC Küsnacht. Der Vorstand möchte das Gros der Mannschaft zusammenhalten.
Mea Mc Ghee
Soll auch in der nächsten Saison beim SC Herisau an der Bande stehen: Trainer Markus Rechsteiner. (Bild: mc)

Soll auch in der nächsten Saison beim SC Herisau an der Bande stehen: Trainer Markus Rechsteiner. (Bild: mc)

EISHOCKEY. Es gibt wahrlich Schöneres, als die Saison mit einem Auswärtsspiel zu beenden: Doch genau dies widerfuhr dem SC Herisau im Playoff-Viertelfinal. Als souveräner Gruppenzweiter der Qualifikation – es resultierten 41 Punkte in 18 Spielen – durfte der Mannschaft von Trainer Markus Rechsteiner in der entscheidenden Phase der Saison einiges zugetraut werden, doch es kam anders.

Zu wenig Tore erzielt

Schon gegen den EHC Schaffhausen hatten sich die Herisauer schwergetan, entschieden die Serie gegen den Siebten der Gruppe 1 erst im vierten Spiel. Im Viertelfinal gegen den SC Küsnacht kam es noch schlechter: In drei von vier Partien erzielten die Herisauer nur einen Treffer und schieden schliesslich mit 1:3-Siegen aus.

Sanierung dauert bis 2018

«Wir hatten mehr erwartet», sagt Herisaus Präsident Markus Bachschmied. Erklären kann er das Scheitern nicht, ein Weltuntergang sei es aber nicht. «Vielleicht war die Mannschaft in den Playoffs nicht in Form.» Dass die Motivation gefehlt habe, nachdem der Vorstand in der Serie gegen Schaffhausen kommuniziert hatte, ein Aufstieg sei kein Thema, lässt er nicht gelten. «Ein Sportler möchte immer gewinnen.» Es habe gegenüber der Mannschaft nicht viele Erklärungen gebraucht, weshalb der SCH auch nächste Saison unabhängig des sportlichen Abschneidens in der 2. Liga antritt, so Bachschmied. «Die finanzielle Situation lässt es einfach nicht zu. Wir wollen spätestens im April 2018 schuldenfrei sein.» Der Vorstand trage die Verantwortung für die Strategie und stehe gegenüber den Geldgebern in der Pflicht.

Wollte man in der 1. Liga spielen, hätten drei Viertel des Kaders ausgetauscht werden müssen, so Bachschmied. Solches liessen die Finanzen nicht zu. «Unser Ziel ist es, Junge aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft einzubauen.» Der Präsident ist zuversichtlich, dass das Gros des Zweitligateams für die Saison 2016/17 zusammenbleibt. Einige Junge können künftig nicht mehr in der Elite-B spielen, darunter Goalie Silvan Blatter. Ihn möchte der Verein halten. Auch die Zusammenarbeit mit Trainer Markus Rechsteiner soll fortgesetzt werden. «Wir sind im Gespräch», so Bachschmied. Mit der Arbeit im Nachwuchsbereich ist er zufrieden: «Zwei Mannschaften spielen um den Aufstieg in die höhere Kategorie, und die Elite-B kann den Ligaerhalt aus eigener Kraft schaffen.»

Zuschauerschnitt gesunken

Nachdenklich stimmen den SCH-Präsidenten die Zuschauerzahlen. Verfolgten in der Qualifikation durchschnittlich 302 Anhänger die Spiele, waren es in den Playoffs nur 276. Die Möglichkeiten für ein attraktives Catering seien nicht ideal, so Bachschmied. «Wir würden den Gästen gerne mehr bieten, aus organisatorischen Gründen ist im Sportzentrum aber nicht mehr möglich.» Da Herisau in den Halbfinals nicht mehr dabei ist, endet die Saison mit dem Grümpelturnier am Wochenende vom 19. und 20. März. Bachschmied sagt: «Einige Spieler der ersten Mannschaft werden als Schiedsrichter im Einsatz stehen.»

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