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Erste Ideen für «Brenden»

Die Vorderländer Gemeinde will mit Walzenhausen das Projekt «Wohnen im Alter» realisieren. Beim Seniorenwohnheim Brenden sollen Alterswohnungen entsehen. Ein Investor steht bereit.
Jesko Calderara
So könnten die Pavillons Tagesstruktur und Kindertagesstätte auf dem Areal des Seniorenwohnheims Brenden dereinst aussehen. (Bild: PD)

So könnten die Pavillons Tagesstruktur und Kindertagesstätte auf dem Areal des Seniorenwohnheims Brenden dereinst aussehen. (Bild: PD)

Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung zu sein. Das Seniorenwohnheim Brenden in Lutzenberg weist eine konstant hohe Auslastung auf und schreibt dieses Jahr voraussichtlich schwarze Zahlen. Allerdings läuft die Betriebsbewilligung für das Heim in dieser Form 2025 aus. «Die Infrastruktur genügt mittelfristig den Ansprüchen und Standards nicht mehr», sagte Gemeinderätin Maria Heine Zellweger am Montagabend an der Orientierungsversammlung im Hotel Hohe Lust.

In den letzten Jahren machte sich der Gemeinderat Gedanken, wie zukunftsfähige Wohn- und Betreuungsformen in der Gemeinde aussehen könnten. Nun liegen erste Ideen auf dem Tisch. Demnach wollen Lutzenberg und Walzenhausen kooperieren, indem sie ihre Pflegeheimplätze zusammenlegen. Denn auch das Altersheim Almendsberg in der Nachbargemeinde ist sanierungsbedürftig.

Unter einem gemeinsamen Dach könnten so beim Seniorenwohnheim Brenden bis zu 30 Alterswohnungen mit Dienstleistungen, Tagesstrukturen für pflegebedürftige Senioren und eine Kindertagesstätte entstehen. Gemäss dem Grobkonzept ist dafür in Walzenhausen der Neubau eines Alters- und Pflegeheims geplant. Entschieden ist aber noch nichts. Als mögliche Investorin und Betreiberin für das Gesamtprojekt steht die Fortimo Group AG bereit. Dem St. Galler Immobilienunternehmen gehört unter anderem das Seniorenheim Bad Säntisblick in Waldstatt.

Synergien erzielen dank Grösse

Die Zusammenarbeit mit einem privaten Anbieter hat gemäss Heine Zellweger mehrere Vorteile. Sie erwähnte unter anderem dessen Erfahrungen und die kürzeren Prozesse. Dank der gemeinsamen Lösungen mit Walzenhausen wollen die Verantwortlichen zudem Synergien erzielen, etwa in den Bereichen Gastronomie, Wäscherei oder Notfall. Abgesehen davon könne ein Pflegeheim nur ab einer gewissen Grösse wirtschaftlich betrieben werden, gab Heine Zellweger zu bedenken. Die rund 50 Anwesenden nahmen die Vision des Gemeinderates grundsätzlich positiv auf. Mehrfach wurde jedoch der Wunsch geäussert, beim «Brenden» ein öffentliches Zentrum mit einem Café, einem Coiffure oder einem Fusspflegebetrieb zu schaffen.

Der weitere Zeitplan ist offen. Als Nächstes sollen vertiefte Gespräche mit Walzenhausen und der Fortimo geführt werden.

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