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Erste Gespräche zur Zukunft der Post Trogen finden statt

Bis 2020 soll die Trogener Poststelle geschlossen sein. Nachfolgelösungen werden gesucht. Derzeit laufen Gespräche mit möglichen Partnern für Postagenturen – für die Gemeinde die einzig vertretbare Lösung.
Astrid Zysset
Einen Post-Schalter wird es in Trogen vermutlich nicht mehr lange geben. (Bild: Reto Martin)

Einen Post-Schalter wird es in Trogen vermutlich nicht mehr lange geben. (Bild: Reto Martin)

Mit verschiedenen Partnern würden derzeit Gespräche gesucht, um eine mögliche Postagentur in Trogen zu realisieren, heisst es seitens der Schweizerischen Post. Genaueres wollte Markus Werner, Kommunikationsverantwortlicher, auf Nachfrage hin nicht verraten. «Wir halten uns zum jetzigen Zeitpunkt bedeckt – auch darüber, wie weit die Gespräche fortgeschritten sind.» Ein möglicher Partner müsste jedoch vor allem zwei Bedingungen erfüllen: Mindestens an fünf Tagen pro Woche soll das Geschäft geöffnet sein, und es muss über ausreichend Platz verfügen, um ein Postmodul aufstellen zu können. Die Postagenturen, die bisher in der Schweiz umgesetzt wurden, sind vorwiegend in Lebensmittelgeschäften und Apotheken zu finden.

Nach den Sommerferien will die Post mit der Gemeinde zusammensitzen und den aktuellen Stand der Gespräche darlegen. Einen definitiven Entscheid gebe es dann jedoch wohl noch nicht, mutmasst Werner. Etwas Zeit bleibt der Post aber auch noch: Bis spätestens 2020 soll die Poststelle in Trogen, wie sie heute besteht, verschwunden sein. Grund: Zu wenig würde sie genutzt. Im Zeitraum von 2010 bis 2016 wurden 30 Prozent weniger Einzahlungen getätigt, 62 Prozent weniger Briefe und sechs Prozent weniger Pakete aufgegeben.

Für die Gemeinde nur eine Variante denkbar

Mögliche Nachfolgeoptionen für die Poststelle sind die Schaffung einer Agentur, die Einführung eines Hausservices oder auch die jetzige Poststelle beizubehalten und die Öffnungszeiten dafür zu verkürzen. «Geprüft werden nach wie vor alle Varianten», so Werner.

Im Gespräch mit der Post hofft die Gemeinde nun auf die bestmögliche Lösung. Verkürzte Öffnungszeiten der Poststelle wären für die Kundinnen und Kunden keine passende Dienstleistung mehr. Und der Hausservice habe den Nachteil, dass man zu Hause sein muss. «Wir möchten ein umfangreiches Angebot wie wir es mit der jetzigen Poststelle haben – aber in einer Agentur», fasst Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr zusammen. Dafür will sich die Gemeinde stark machen. Auch für den Erhalt des Postomaten und der Postfächer will sie sich einsetzen.

Die Post hält ebenfalls fest, dass sie an einer einvernehmlichen Lösung mit der Gemeinde interessiert sei. Schlussendlich liege der Entscheid aber bei der Post. Die Gemeinde hat jedoch die Möglichkeit, sollte sie mit der gewählten Variante nicht einverstanden sein, sich an die eidgenössische Postkommission PostCom zu wenden.

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