Erste Etappe geschafft

Dienstags-Bericht von Nöldi Forrers Expedition zum Kilimand- scharo

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Dienstags-Bericht von Nöldi Forrers Expedition zum Kilimand- scharo

Die Schlussfrage des Vortages, ob die Nacht auf Dienstag wieder zum Tage gemacht wurde, kann klar beantwortet werden: Jein! Ein internes Billardturnier zwischen dem Team Nöldi und Michael und dem Team Fahnen Heimgartner fand als Abendprogramm statt. Dieses konnte von den Rheintalern vorerst mit dem Zwischenstand 3:4 knapp gewonnen werden. Nachdem sich bei den Schwingern gegen Ende des Matches nach fünfstündiger Spieldauer mentale Schwächen bemerkbar machten, hatte das Fahnenteam knapp die Nase vorn.

Anschliessend liessen die beiden die bisherigen eigens für «Glanz&Gloria» gemachten Aufnahmen Revue passieren. Von dem Videobericht wird es wohl nur eine zensierte Fassung in das Vorabendprogramm schaffen.

Auf zum Kilimandscharo

Doch dann begann der Dienstag früh morgens um 5.45 Uhr bei wolkenlosem Himmel. Nach Verpacken des Gepäckes in dringend und eher später benötige Reiseutensilien hiess es von der Lodge Abschied nehmen. Die Fahrt zum Startpunkt der Expedition war ähnlich abenteuerlich wie die bisherigen Fahrten, vermutlich hätte so manche Pulsuhr warnend Töne von sich gegeben, falls deren Besitzer nicht während der Fahrt eine erste Ruhepause genossen hätte.

Als sich das erste Mal während der ganzen Expedition der Blick auf den Kilimanjaro auftat, ging ein Raunen durch die Fahrzeuge. Der Berg war trotz grosser Entfernung bereits majestätisch anzusehen und löste wohl bei manchem für einen Moment ein kurzes Gefühl der Beklommenheit aus, bevor die Vorfreude wieder Besitz ergreifen konnte.

Am Bestimmungsort angekommen wurde das Gepäck auf die Träger verteilt und das gesponserte Material das erste Mal einer richtigen Belastungsprobe unterzogen. Schritt für Schritt im gemächlichem Tempo ging es Höhenmeter um Höhenmeter in Richtung des ersten Camps, dem Mandara Huts auf 2720 Metern über Meer. Durch einen grünen Regenwald schlängelte sich der Pfad aufwärts. Stets war der blaue Himmel über den Teilnehmern ausgebreitet. Nach einem kurzen Mittagessen kam die Expedition bereits um 16.45 Uhr im Camp an und bezog das für alle gemeinsame Zimmer, während die Träger das Nachtessen vorzubereiten hatten.

Vorfreude überwiegt

Erfreulich zu berichten ist, dass Stephan Holderegger sich guter Gesundheit erfreut und aktuell bester Stimmung ist. Ebenso herrscht unter den anderen Expeditionsteilnehmerinnen und -teilnehmern eine grosse Vorfreude auf die kommenden Ereignisse. Trotz der Konzentration auf den Gipfelsturm herrscht nach dem anstrengenden Tagewerk eine ausgelassene Stimmung. (pd)

Weitere Infos: www.hochhinaus.ch

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