Erste Auftritte der Appenzeller in Helsinki

Das Ankommen und Einleben an einem Weltturnfest ist im-mer speziell. Die Teilnehmer von EinSteiner GmbH, Säntis Gym, Swissrings sowie der Grossgruppe 35+ nahmen jedoch die ersten Hürden souverän und kamen in ihrer Unterkunft an.

Seraina Schöb
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Das Ankommen und Einleben an einem Weltturnfest ist im-mer speziell. Die Teilnehmer von EinSteiner GmbH, Säntis Gym, Swissrings sowie der Grossgruppe 35+ nahmen jedoch die ersten Hürden souverän und kamen in ihrer Unterkunft an.

Für eingefleischte Gymnaestrada-Teilnehmer erfolgte das Vorgehen nach bekannten Mustern. Die Luxuszimmer (Schulzimmer) mit einem währschaft ausgestatteten Boden wurden sofort in Beschlag genommen und möglichst heimelig umorganisiert und eingerichtet.

Das geschäftige Geschehen umfasste: Luftmatratzen aufpumpen, selbst mitgebrachte «Mätteli» ausrollen, Platzzuweisungen vornehmen, die erhaltenen Unterlagen einsortieren und je nach Tageszeit in den Schlafsack schlüpfen oder die Gegend inspizieren.

Mit über 3800 Turnerinnen und Turnern ist die Schweiz hinter dem Gastgeberland Finnland die zweitgrösste Nation. Ein Heer von rot gekleideten Turnerinnen und Turnern stand rechtzeitig für den Einmarsch in Siebnerkolonnen bereit und wartete auf den Startschuss zum Einmarsch. Dem aus dem Turnverein Wald stammenden Mathias Sprecher galt die Ehre, die Schweizer Delegation als Fahnenträger anzuführen.

Dann war es so weit. Das erste Mal Hühnerhaut-Feeling: Einmarsch der Schweizer, die mit tosendem Applaus begrüsst wurden und nur so sprühten vor Erwartungen und Lebensfreude.

Das anschliessende farbenfrohe Showprogramm stellte das Gastgeberland sympathisch vor und läutete das grösste Weltturnfest im Breitensport fulminant ein – die 15. World Gymnaestrada ist eröffnet und bewegt die Stadt Helsinki für die nächsten sieben Tage.

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