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Eröffnungstermin für Hallenbad Appenzell verschiebt sich auf 2022

Die Standeskommission hat das Bauprojekt für das Hallenbad verabschiedet. Änderungen gibt es am Grundriss.
So wird das neue Hallenbad in Appenzell aussehen. Visualisierung: PD

So wird das neue Hallenbad in Appenzell aussehen. Visualisierung: PD

An der Sitterstrasse in Appenzell soll ein neues Hallenbad entstehen. Die Standeskommission hat nun gemäss einer Mitteilung das Bauprojekt samt Kostenvoranschlag verabschiedet und für das Baubewilligungsverfahren sowie die Submission freigegeben. Geplant ist die Realisierung einer zweigeschossigen Holzkonstruktion mit Betonsockel. Das Erdgeschoss soll Platz bieten für das 25-Meter-Schwimmbecken, das Lehrbecken sowie den zentralen Eingangsbereich mit Garderoben. Der Sauna- und Wellnessbereich befindet sich im Obergeschoss, genauso wie eine Dachterrasse.

Nachdem das Siegerprojekt vergangenen März ausgewählt wurde, mussten einige Punkte anschliessend überarbeitet werden. Gegenüber dem Vorprojekt hat sich der Grundriss des Bauprojekts wegen Anpassungen beim Brandschutz samt den dazugehörenden Fluchtwegen leicht verändert. Die Geschossfläche hat sich um 62 auf 3222 Quadratmeter vergrössert, wobei sich das Gebäudevolumen um 365 auf 17092 Kubikmeter verkleinert hat.

Im Rahmen des Kostenvoranschlags

Als Beitrag zur Förderung der erneuerbaren Energie hat die Standeskommission beschlossen, das grossflächige Dach mit einer Fotovoltaikanlage auszustatten. Sie hat dafür einen Kredit in der Höhe von 83500 Franken gesprochen. Weiter wurde beschlossen, für den Neubau wenn möglich einheimisches Holz, bevorzugt aus den Wäldern des Kantons und der Holzkorporationen, zu verwenden. Der Kostenvoranschlag weist Baukosten von 20,9 Millionen Franken auf. Damit, so hofft die Standeskommission in ihrer Mitteilung, sollte das Bauprojekt im Rahmen des von der Landsgemeinde gesprochenen Kredits samt Bauherrenreserve in der Höhe von 21 Millionen Franken realisiert werden können.

Ein Wermutstropfen gibt es dennoch: Die Ausarbeitung des detaillierten Terminplans habe gezeigt, dass der im Landsgemeindemandat 2017 kommunizierte Eröffnungstermin vom Herbst 2021 voraussichtlich nicht eingehalten werden kann. Dies lässt sich dem Schreiben der Standeskommission weiter entnehmen. Die Eröffnung des Hallenbads sei nach heutigem Kenntnisstand frühestens auf Ende März 2022 möglich. Und dies auch nur mit Vorbehalt: Vieles hängt davon ab, ob Einsprachen gegen das Baugesuch oder die Arbeitsvergaben gemacht werden und wie die Bauarbeiten im Winter 2020/21 vorangehen werden. Deshalb werde der genaue Eröffnungstermin erst im Frühjahr 2021 festgelegt und bekanntgegeben. (rk)

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