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ERÖFFNUNGSFEIER: Die Vorbilder von morgen

Für 19 Militärangehörige beginnt in Herisau die Grundausbildung zum Berufsunteroffizier. Während zweier Jahre sollen sie Führungskompetenz erlernen.
Simon Roth
Brigadier Heinz Niederberger steht vor seinen Auszubildenden vor dem Regierungsgebäude in Herisau. (Bild: Simon Roth)

Brigadier Heinz Niederberger steht vor seinen Auszubildenden vor dem Regierungsgebäude in Herisau. (Bild: Simon Roth)

Simon Roth

simon.roth@appenzellerzeitung.ch

Mit ernster Miene betreten die Militärangehörigen im Marschschritt den Obstmarkt. Das Inspektionsspiel des Kantons Appenzell Ausserrhoden gibt den Takt vor. In Reih und Glied stellen sich die angehenden und bisherigen Teilnehmer des Grundausbildungslehrgangs zum eidgenössisch diplomierten Berufsunteroffizier vor dem Regierungsgebäude auf.

Der militärische Festakt, der gestern auf dem Obstmarkt in Herisau stattfand, war die Eröffnungsfeier für 19 Teilnehmer des Grundausbildungslehrgangs 2018-2019 der Berufsunteroffiziersschule der Armee (Busa). Unter den Neuankömmlingen befindet sich auch eine Frau. In den kommenden zwei Jahren sollen die höheren Unteroffiziere das Rüstzeug erhalten, in Rekruten- und Kaderschulen zu unterrichten. Im Beisein von Renzo Andreani, Gemeindepräsident von Herisau, Paul Signer, Landammann Kanton Appenzell Ausserrhoden und Direktor Departement Inneres und Sicherheit, sowie weiterer militärischer Gäste hiess Brigadier Heinz Niederberger, Kommandant der Busa, die Militärangehörigen willkommen.

«Das Ziel ist noch nicht erreicht»

Während für die Neuankömmlinge das Jahr in Ungewissheit startet, haben die bisherigen Teilnehmer bereits ein Jahr hinter sich. Niederberger ermahnt diese, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. «Das Ziel ist noch nicht erreicht.» Das zweite Ausbildungsjahr berge weitere Herausforderungen, die es mit beharrlichem und konsequentem Einsatz zu meistern gelte. «Packen Sie’s an und setzen Sie alles daran, die erwartete Leistung zu erbringen.» Den Berufsunteroffizieranwärtern wünschte der 58-Jährige den notwendigen Ehrgeiz, um die Ausbildung abzuschliessen. «Wir brauchen Sie als kompetente Stütze unserer Milizarmee.»

Auch Divisionär Daniel Keller schlug in diesselbe Kerbe wie sein Vorredner und erinnerte die Militärangehörigen daran, welchen Stellenwert des Kader für die Armee hätte. Sie müssten die militärischen Tugenden wie Pflichtgefühl, Disziplin, Initiativbereitschaft und Eigenverantwortung vorleben. Nur so würden sie als Vorgesetzte wie auch von der Gesellschaft als kompetent, respektiert und gemeinschaftlich wahrgenommen werden. An der Berufsunteroffiziersschule würden sie nun Verhaltens-, Verfahrens-, sowie Handlungssicherheit erlernen. Dies erfolge nur durch praktische Auseinandersetzung mit der Materie. Oder einfacher gesagt: «Üben, üben, üben.»

Militärfreundlich aus Tradition

Auch Gemeindepräsident Renzo Andreani heiss die Angehörigen der Armee im Namen der Gemeinde- wie auch der Kantonsregierung in Herisau – «einer Gegend, die aus Tradition sehr militärfreundlich ist» – willkommen. Seit 1975 befindet sich die Busa in Herisau. Obwohl Brigadier Heinz Niederberger mit der Zeremonie zufrieden war, fand er dennoch einen Makel: «Der eine oder andere hat den Passgang noch nicht ganz im Griff.»

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