Eröffnung fast simultan?

BÜTSCHWIL. Über den Stand der Umfahrung Wattwil informierte der Wattwiler Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner. Die Projekte der Umfahrungen von Bütschwil und Wattwil voranzutreiben, sei immer ein Anliegen von Regierungsrat Willi Haag gewesen.

Martin Knoepfel
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BÜTSCHWIL. Über den Stand der Umfahrung Wattwil informierte der Wattwiler Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner. Die Projekte der Umfahrungen von Bütschwil und Wattwil voranzutreiben, sei immer ein Anliegen von Regierungsrat Willi Haag gewesen. Im Sommer 2012 habe die Regierung über die Einsprachen entschieden. Vier Einsprachen seien ans Verwaltungsgericht weitergezogen worden, sagte Alois Gunzenreiner. Dieses habe 2014 alle Einsprachen abgelehnt. Nun sei der Fall beim Bundesgericht hängig. Bei der Medienstelle des Bundesgerichts wollte man keine Prognose abgeben, wann ein Entscheid über die Beschwerden gegen die Umfahrung Wattwil zu erwarten ist.

Die Bauarbeiten für die Umfahrung Wattwil könnten laut Strassengesetz erst beginnen, wenn der Kanton das Land besitze. Der Landerwerb dürfte etwa ein Jahr dauern, sagte Projektleiter Ruedi Vögeli, stellvertretender Leiter der Abteilung Strassen- und Kunstbauten im kantonalen Tiefbauamt. Nach dem Landerwerb seien letzte Planungen und die Vergabe der Bauarbeiten nötig. Wenn der Bau der Umfahrung Wattwil 2017 beginne, könnte diese nach den Sommerferien 2020 eröffnet werden. Die Umfahrung Wattwil wird ausserhalb des Siedlungsgebiets erstellt. Die Umfahrung Bütschwil soll kurz vor den Sommerferien 2020 in Betrieb gehen.

Für die obligatorischen Traktanden brauchte die HV eine Viertelstunde. Die 13 anwesenden Mitglieder hiessen den Jahresbericht des Präsidenten Urs Früh und die Rechnung gut. Urs Früh warnte, dass fehlende Anschlüsse an wirtschaftliche Zentren für Randgebiete Abwanderung zur Folge hätten. Die gut 500 Mitglieder zählende IG will bis zum Spatenstich für die Umfahrung Wattwil aktiv bleiben.