ERÖFFNET: Appenzeller in Olma-Laune

Wir haben uns am Donnerstag an der Olma in St. Gallen wieder etwas unter die Leute gemischt und nach Appenzellerinnen und Appenzellern Ausschau gehalten. Fündig wurden wir nicht nur in der Degustationshalle.

Patrik Kobler
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Das Saumchörli Herisau gönnte sich eine Pause vor den Unterhaltungen im November. (Bilder: Patrik Kobler)

Das Saumchörli Herisau gönnte sich eine Pause vor den Unterhaltungen im November. (Bilder: Patrik Kobler)

Patrik Kobler

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@appenzellerzeitung.ch

Am Eröffnungstag der 75. Olma wurden bereits viele Appenzellerinnen und Appenzeller auf dem Messegelände gesichtet. Etwas spezieller als sonst fiel der Besuch in diesem Jahr für Ivo Bischof­berger (Oberegg) aus. Als Ständeratspräsident wurde er nämlich in diesem Jahr von einem Weibel und einem Polizisten begleitet. Er brauchte also nichts zu befürchten. Wobei es ja an der Olma in der Regel ja eher friedlich zu- und hergeht.

Neben Bundespräsidentin Doris Leuthard nahm am Donnerstag auch alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz an der Eröffnung teil. Beim Apéro war er in ein Gespräch mit seinem ehemaligen persönlichen Mitarbeiter und heutigen Ausserrhoder Ständerat, Andrea Caroni, ins Gespräch vertieft. Als offizieller Vertreter des Ausserrhoder Regierungs­rates war Bildungsdirektor Alfred Stricker in St. Gallen. Obwohl inzwischen im Ruhestand, liessen sich auch alt Regierungsrätin Marianne Koller und alt Regierungsrat Hans Diem den Besuch nicht nehmen.

Das schönste Dorf der Schweiz an der Olma

Prominent vertreten war auch das schönste Dorf der Schweiz, Schwellbrunn. Neben Gemeindepräsident Hansueli Reutegger – er war in offizieller Mission unterwegs – besuchte auch Gemeindepräsident und Polizeimediensprecher Ueli Frischknecht die Olma. Reutegger war freilich nicht der einzige Gemeindepräsident aus dem Appenzellerland, welcher der Eröffnung beiwohnte. Gesehen haben wir auch Renzo Andreani (Herisau), Werner Meier (Lutzenberg), Siegfried Dörig (Stein) und Margrit Müller (Hundwil). Auch Kantonsratspräsident Florian Hunziker und Gewerbepräsident René Rohner liessen sich den Anlass nicht entgehen. Letzterer diskutierte am Apéro mit schweizerischen Bauernpräsidenten Hansjörg Ritter. Dieser trug die goldige Plakette als Olma-Botschafter um den Hals. Am Nachmittag war er als solcher am Tagblatt-Stand zum Talk eingeladen. Roger Fuchs, stv. Redaktionsleiter dieser Zeitung, interviewt jeden Tag einen der prominenten Olma-Botschafter. Heute Samstag steht ihm um 10 Uhr Goba-Chefin Gabriela Manser Red und Antwort.

Hausi Leutenegger am «Appenzeller»-Stand

Zu den Olma-Botschaftern gehört auch Hausi Leutenegger. Der Thurgauer war auch in diesem Jahr auf Tour – allerdings ohne Plakette um den Hals. Ihn erkennen aber sowieso alle. Sein bevorzugter Aufenthaltsort in der Degustationshalle ist jeweils der «Appenzeller»-Stand, schliesslich ist er in grosser Alpenbitter-Fan. Freilich trifft man dort jeweils nicht nur Hausi Leutenegger an, sondern auch ganz viele Appenzeller aus Fleisch und Blut. Gut vertreten war etwa das Saumchörli Herisau, das ja bekanntlich gesanglich top ist und noch dazu über viele Jodlerinnen verfügt. Am Stand gaben sie eine kleine Kostprobe ihres Könnens zum Besten. Im Lärm war aber natürlich nicht so viel zu hören. Eine bessere Gelegenheit sind die Unterhaltungen vom 11., 18. und 19. November im Casino Herisau.

In den kommenden Tagen steht nun aber die Olma im Vordergrund. Gastkanton ist zwar der Thurgau. Aber auch für die Appenzeller ist die Messe der Treffpunkt.