Erneutes Facelifting für Kirchturm

Der markante und weitherum sichtbare Turm der 1894 erbauten Kirche von Hundwil ist von Wind und Wetter arg gebeutelt. Zurzeit wird er innen und aussen restauriert. Anschliessend soll er durch eine geeignete Beleuchtung in neuer Pracht erstrahlen.

Karin Erni
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Die Wetterseite des Turms ist eingerüstet. (Bild: ker)

Die Wetterseite des Turms ist eingerüstet. (Bild: ker)

HUNDWIL. Der Hundwiler Kirchturm muss regelmässig in eine Schönheitskur. «Er steht sehr exponiert und ist mit seiner Höhe den Einflüssen von Wind und Wetter stark ausgesetzt», sagt der zuständige Gemeinderat Willi Schläpfer. Zurzeit präsentiert sich die Wetterseite des Turms mit einem Baugerüst. Der alte Verputz soll bis auf die Mauersteine entfernt werden. Anschliessend wird er eine neue Oberfläche erhalten.

Teilweise Garantiefall

Diese Arbeiten waren vor zwei Jahren bereits einmal ausgeführt worden, doch nach kurzer Zeit seien bereits wieder Schäden zu sehen gewesen, sagt Willi Schläpfer. Es sei teilweise ein Garantiefall. Für die Renovation rechnete man bei der Gemeinde ursprünglich mit Kosten in der Höhe von 120 000 Franken. «Es werden aber wohl 45 000 Franken mehr werden, mutmasst Schläpfer. Bei der jährlich stattfindenden Lautstärkenmessung sei nämlich aufgefallen, dass die Glocken zu laut erklangen. Dies liege daran, dass die Glockenklöppel mit den Jahren zu hart geworden seien. Sie werden nun ausgetauscht, solange das Gerüst noch angebracht ist. «So ein Klöppel wiegt rund 140 Kilo, den tragen sie nicht unter dem Arm weg, sagt Schläpfer lachend.

Neue Aussenbeleuchtung

Für die Beleuchtung des Turms sollen moderne und energiesparende LEDs zum Einsatz kommen, die ihn in einem warmen Licht erstrahlen lassen. Ob es eine Innen- oder Aussenbeleuchtung geben wird, müsse noch abgeklärt werden. «Da die Kirche ein historisches Objekt ist, hat die Denkmalpflege auch ein Wörtchen mitzureden», so Schläpfer. «Die Kirche ist weitherum sichtbar und soll einen guten Eindruck machen.» Man beabsichtige anlässlich des Gerüstabbaus im Mai Versuche mit verschiedenen Beleuchtungsarten durchzuführen. «Erst danach werden wir uns für eine Lösung entscheiden», so Schläpfer.

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