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ERNEUERN: Kirchberg kann zu Energiezielen beitragen

Wie sich ein sanierungsbedürftiges Gebäude in ein energieeffizientes Haus verwandeln lässt, erfuhren über 50 interessierte Hauseigentümer am Energie-Apéro der Energiekommission der Gemeinde Kirchberg.
Delegation der Energiekommission Kirchberg mit den drei Referenten (von links): Michael Sutter, Max Keller, Daniel Gübeli, Anita Fischbacher und Gemeindepräsident Roman Habrik sowie Energieberater Ruedi Giezendanner, Patrizia Egloff und Lorenz Neher. (Bild: PD)

Delegation der Energiekommission Kirchberg mit den drei Referenten (von links): Michael Sutter, Max Keller, Daniel Gübeli, Anita Fischbacher und Gemeindepräsident Roman Habrik sowie Energieberater Ruedi Giezendanner, Patrizia Egloff und Lorenz Neher. (Bild: PD)

Bei einem grossen Teil älterer Gebäude besteht aus energetischer Sicht Sanierungsbedarf. Die Ansprüche an die Planung und Umsetzung einer Erneuerung sind einerseits sehr vielfältig, andererseits locken finanzielle Anreize von Bund und Kanton. Die Energiekommission und das Referententeam boten im Restaurant Landhaus in Bazenheid die Gelegenheit, sich unter dem Titel «Gebäudesanierung mit Konzept» umfassend zu informieren.

Solarpotenzial nicht ausgeschöpft

Patrizia Egloff, Leiterin Energieprojekte beim Förderverein Energietal Toggenburg, stellte unter anderem die Kampagne «Power vom Dach» vor, eine kostenlose Erstberatung zum Bau von Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeerzeugung auf dem eigenen Dach. Sie bemerkte, dass aktuell erst rund ein Drittel des Solarenergiepotenzials in der Gemeinde Kirchberg ausgeschöpft ist. Zur Illustration zeigte sie anhand des Onlinetools ( <%LINK auto="true" href="http://www.sonnen" text="www.sonnen" class="more"%> dach.ch ), wie viel Strom oder Wärme auf dem Dach des Restaurants Landhaus produziert werden könnte. Dass eine eingehende Planung einer Gebäude­sanierung zur Steigerung der Energie- effizienz nicht gratis ist, stellte Lorenz Neher, Leiter Energieförderung der Energieagentur St. Gallen GmbH, einleitend fest. Der Kanton unterstützt Haus­besitzer finanziell, welche ein Konzept zur Sanierung ihrer Liegenschaft erstellen lassen. So müssen die Besitzer nur noch einen Bruchteil der Konzept­erarbeitung bezahlen und erhalten zusätzlich bei der Umsetzung einer Massnahme innerhalb von zwei Jahren einen Bonus. Den Abschluss des Referententrios machte Ruedi Giezendanner, Energieberater bei Energietal Toggenburg. Anhand konkreter Beispiele zeigte er, mit welchen baulichen Massnahmen und in welchem Zeithorizont energiefressende Bauten aus den Sieb­zigerjahren umgebaut werden können, so dass sie in punkto Energieeffizienz besser abschneiden als manch moderner Neubau.

Bei der anschliessenden Fragerunde bekundete das Publikum reges Interesse an den neuen Technologien, mit deren Hilfe auch die Gemeinde Kirchberg zur Erreichung der Ziele der kantonalen Energiepolitik beitragen kann. Abgerundet wurde der Anlass vom energie­reichen Apéro, offeriert von der Gemeinde Kirchberg. (pd)

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