Erheblicher Ertragsausfall bei der Maisernte

BAZENHEID. Mit rund 1450 Tonnen Trockengut, davon 340 Tonnen Graswürfel, 1050 Tonnen Maiswürfel und 60 Tonnen Trockentrester war die Trocknungsanlage der Grastrocknungsgenossenschaft Bazenheid und Umgebung im vergangenen Jahr wieder gut ausgelastet.

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BAZENHEID. Mit rund 1450 Tonnen Trockengut, davon 340 Tonnen Graswürfel, 1050 Tonnen Maiswürfel und 60 Tonnen Trockentrester war die Trocknungsanlage der Grastrocknungsgenossenschaft Bazenheid und Umgebung im vergangenen Jahr wieder gut ausgelastet. Dies gaben die Verantwortlichen in einem Pressecommuniqué bekannt.

Trockenheit bereitete Mühe

Weiter konnten an der Generalversammlung vom 30. März die anwesenden Genossenschafter ein gutes Jahresergebnis zur Kenntnis nehmen. Franz Wick als Verwaltungsratspräsident kam in seinem Geschäftsbericht auf die wichtigsten Ereignisse im vergangenen Jahr zu sprechen. Eigentlich seien die Witterungsbedingungen im vergangenen Jahr alles andere als ideal gewesen, ein heisser und zu trockener Sommer führte bei der Maisernte zu erheblichem Ertragsausfall, heisst es. Trotzdem konnte ein gutes Ergebnis in der Trocknungsanlage erzielt werden, und der Maishandel war wieder das wichtigste Standbein im Betrieb.

Mehr Mais als Gras getrocknet

Nicht mit Grastrocknen, wie es eigentlich aus dem Namen der Genossenschaft abgeleitet werden könnte, sondern vor allem mit der Produktion von Vollmaispflanzenwürfeln wurde gemäss den Verantwortlichen der grösste Umsatz im Betrieb gemacht. Betriebsleiter Ruedi Fässler benutzte in seinem Jahresbericht die Gelegenheit, Werbung für Graswürfel als gutes betriebseigenes Kraftfutter zu machen. Graswürfel in guter Qualität vom eigenen Betrieb seien eine gute Alternative zum Kraftfutter. Beim Maishandel kann Ruedi Fässler auf zuverlässige langjährige Lieferanten zählen. Die gute Qualität und der attraktive Preis sorgten auch im vergangenen Jahr für einen guten Absatz. Es sind noch genügend Maiswürfel am Lager, damit die Kundenwünsche auch in diesem Frühjahr erfüllt werden können. Die Kundenmosterei sei beliebt, ist in der Mitteilung zu lesen. 20 Tonnen Obst wurden gemostet. Die Trocknungsanlage kann auf langjährige Mitarbeiter zählen. Dank des gut eingespielten Teams konnte man den Kundenwünschen auch in Spitzenzeiten in der Hauptsaison gerecht werden. Die Anlage wurde gut gewartet, so dass sie den Anforderungen standhielt und keine nennenswerten Störungen auftraten. (pd)

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