Ergänzung, nicht Konkurrenz

Es tut sich was im obersten Toggenburg. Die Toggenburg Bergbahnen AG hat Millionen investiert und ein neues Gipfelrestaurant und eine neue Gondelbahn eröffnet.

Sabine Schmid
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Es tut sich was im obersten Toggenburg. Die Toggenburg Bergbahnen AG hat Millionen investiert und ein neues Gipfelrestaurant und eine neue Gondelbahn eröffnet. Damit nicht genug, bereits werden Pläne für den Neubau der Talstation in Unterwasser von den Architekten Herzog & de Meuron ausgearbeitet. Auch die Bergbahnen Wildhaus AG nimmt die Zukunft in Angriff. Sie will einen neuen Sessellift bauen sowie die Beschneiungsanlagen erneuern und erweitern.

Aus Sicht des Gastes ist diese Modernisierung nur zu begrüssen. Auf dem einen Berg wird Wert auf hochstehende Architektur gelegt. Dem Gast wird nebst dem Erlebnis im Schnee auch etwas fürs Auge geboten. Die Toggenburg Bergbahnen AG setzt damit auf einen gepflegten, natur- und kulturnahen Tourismus. Am anderen Berg stehen die Familien im Vordergrund. Die Anlagen werden kinderfreundlich und -sicher konzipiert und das Kinderland im Tal soll schneesicher werden. Damit schaffen die beiden Unternehmen eine mögliche Synergie und jedem Gast sein persönliches Toggenburg: Die Familien können den Höhepunkt ihrer Ferien wortwörtlich auf dem Chäserrugg erleben. Während die kulturbeflissenen Gäste ihre Kinder und Enkel auf die Pisten in Wildhaus schicken können. Das Resultat ist ein umfassendes Angebot, das zudem der Natur Sorge trägt. Dieser Mut und dieses Engagement beider Bergbahnunternehmen gehört belohnt – mit Tagesfrequenzen und Logiernächten wie einst in den Achtzigerjahren.

@toggenburgmedien.ch