Erfolgreichstes Jahr der Geschichte

Anlässlich der 47. Generalversammlung der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG hatte Präsident Markus Wetter ausschliesslich Positives zu berichten. Die 476 anwesenden Aktionäre zeigten sich mit der Arbeit des Verwaltungsrates zufrieden und winkten alle Traktanden einstimmig durch.

Martina Brassel
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476 Aktionäre fanden sich anlässlich der 47. Generalversammlung in der Turnhalle in Gonten ein. (Bild: bra)

476 Aktionäre fanden sich anlässlich der 47. Generalversammlung in der Turnhalle in Gonten ein. (Bild: bra)

Gonten. Als Präsident Markus Wetter die 476 anwesenden Aktionäre in der Turnhalle begrüsste, hatte er ein breites Lachen im Gesicht. Und dies hatte seinen guten Grund: Die Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG blickt auf das erfolgreichste Jahr ihrer Geschichte zurück (siehe Kasten). «Ohne Sie alle, wäre dieses erfreuliche Unternehmen aber lange nicht da, wo wir heute stehen», so der Präsident. Die Aktionäre hätten dem Verwaltungsrat Jahr für Jahr ihr Vertrauen geschenkt. «Wir haben es aber nie ausgenutzt und immer wieder mutig und innovativ gehandelt.»

Ein klares Ziel

Laut dem Präsidenten will man nicht stehen bleiben, sondern vorwärts schauen und auch weiterhin innovative Projekte in Angriff nehmen. Welche das sind, wollte er noch nicht verraten. Bekannt gab er jedoch das klare Ziel der AG: «Wir wollen ganz klar der Familien- und Freizeitberg Nummer eins in der Ostschweiz sein und bleiben.» Dies solle jedoch nicht auf Kosten, sondern im Einklang mit der Natur geschehen.

Nebst dem grossen, noch geheimen Projekt verriet der Präsident jedoch, wie es um kleinere Vorhaben, so beispielsweise um den geplanten Rundwanderweg auf dem Kronberg, steht. Dieser hätte eigentlich anlässlich der GV eröffnet werden sollen, aber «das himmeltraurige Wetter» verunmöglichte die Fertigstellung. So viel ist aber jetzt schon klar: Der Rundwanderweg wird 500 Meter lang, rollstuhl- und kinderwagentauglich sein. An drei speziellen Orten wird es Liegestellen zum «liggä, gnüssä und uftankä» geben.

Anlässlich der GV verabschiedete der Präsident das Wirtepaar Yvonne Hauser und Gerald Höhenberger. Sie orientieren sich nach zwei Jahren auf dem Kronberg neu. Als Nachfolger wurde Johann Signer vorgestellt. Er ist bereits auf dem Berg tätig und wird eine Lehrtochter ausbilden.

Zusätzliches Land erworben

Für 1,6 Millionen Franken hat die Jakobsbad-Kronberg AG im vergangenen Jahr bei der Talstation eine Fläche von knapp 25 000 Quadratmetern erworben. «Nun können wir das geplante Imbissrestaurant neu in Angriff nehmen», verriet der Präsident.

In der Zwischenzeit sei die Einsprachefrist für den Quartierplan abgelaufen, die Baueingabe bei der Standeskommission werde demnächst erfolgen. Ziel sei es, Ende Saison mit dem Bau zu beginnen.

Traktanden genehmigt

Nach der Einführung und den zahlreichen Informationen durch Präsident Markus Wetter wurde die 47. Generalversammlung offiziell eröffnet.

Der Geschäftsbericht für das Jahr 2009, Erfolgsrechnung und Bilanz sowie der Antrag der Revisionsstelle wurden einstimmig genehmigt. Das Wort wurde nicht ergriffen. Die Aktionäre entlasteten im Anschluss den Verwaltungsrat. Wahlen waren nicht traktandiert.

Zum Schluss betonte der Präsident, dass der VR ebenso daran interessiert sei, am Skibetrieb auf dem Kronberg festzuhalten, wie die Aktionäre.

Der VR werde sich auch dem Anliegen eines Aktionärs annehmen und abklären, ob künftig wieder ein Wintersaison-Abonnement nur für den Kronberg eingeführt werden soll.