Erfolgreiches Jahr für Appenzeller Raiffeisenbanken

Die Raiffeisenbanken im Appenzellerland blicken auf ein erfolgreiches Jahr der Genossenschaft zurück. Der Zufluss an Kundengeldern hat zugenommen.

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APPENZELLERLAND. Nebst den 107 Millionen Franken an Zufluss von Kundengeldern weisen auch die Kundenausleihungen ein hohes Wachstum aus. Die Bilanzsumme beträgt per Ende 2012 1,7 Milliarden Franken. Der Bruttogewinn beläuft sich auf 10,8 Millionen Franken, wie die Appenzeller Raiffeisenbanken in einer Medienmitteilung schreiben.

Wachstum lässt auf sich warten

Die Hypothekarausleihungen tragen mit einem Plus von über135 Millionen Franken (10,5 Prozent mehr als 2012) zu diesem Ergebnis bei.

Das lang prognostizierte und erhoffte Wachstum an den Finanzmärkten lässt weiter auf sich warten. Die Anleger reagieren zurückhaltend und beobachten die Entwicklungen. Umso positiver dürfe der Anstieg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft bewertet werden, schreiben die Raiffeisenbank weiter. Bei den Kreditgeschäften gibt es keine effektiven Verluste. Die aufwendige Risikoprüfung und die vorsichtige Kreditpolitik haben dazu beigetragen Das weiterhin sehr tiefe Zinsniveau und der Konkurrenzdruck manifestieren sich in einer tiefen Zinsmarge. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte mit seiner Steigerung nicht ganz mit dem Volumenwachstum mithalten. Die gedämpfte Stimmung der Börse hinterliess ihre Spuren im Handelsgeschäft, welches sich rückläufig entwickelte. Derweil bewegt sich der Personalaufwand unter dem Rahmen des Vorjahres. Gesenkt werden konnte zudem der Sachaufwand. Und auch in der IT sind die Kosten im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

6,0 Prozent Verzinsung

Der Jahresgewinn von 10,8 Millionen Franken blieb auf dem Vorjahresniveau. Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbanken beantragt an der Generalversammlung eine Verzinsung des Anteilscheines von 6,0 Prozent. Der Rest des Gewinnes stärkt die gesunde Eigenkapitalbasis und er wird der allgemeinen gesetzlichen Reserve zugewiesen. (pd)