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Er zeigt die Natur, bevor sie erwacht

An der Werkschau «Photo 16» in den Maag-Hallen in Zürich sind seit Freitag und noch bis heute abend vier Schwarz-Weiss-Fotografien von Simon Walther ausgestellt. Es ist das zweite Mal, dass der Wattwiler eine Auswahl seiner Werke mit Landschaftsmotiven in diesem Rahmen zeigt.
Anina Rütsche
Simon Walther ist der einzige Toggenburger, der an der «Photo16» in Zürich seine Bilder ausstellt. (Bild: Christian Regg)

Simon Walther ist der einzige Toggenburger, der an der «Photo16» in Zürich seine Bilder ausstellt. (Bild: Christian Regg)

ZÜRICH/WATTWIL. Seine Fotografien zeigen Berge, Schneefelder, Gletscher und Wasser in Schwarz/Weiss. «Farbwechsel», so lautet das Motto der vierteiligen Serie, die der Wattwiler Fotograf Simon Walther noch bis heute abend an der Werkschau «Photo 16» in den Maag-Hallen in Zürich ausstellt. Er ist der einzige Toggenburger, dem dieses Jahr diese Ehre zuteil wurde. An der letztjährigen Ausstellung, der «Photo 15», hatte Walther erstmals eine Auswahl seines Schaffens präsentiert.

Mit den Besuchern reden

Viele Besucherinnen und Besucher haben an diesem verregneten Wochenende den Weg in die Ausstellung gefunden. Sie bahnen sich ihre Wege zwischen den Kunststoffelementen in den Hallen, auf denen die grossformatig gedruckten Bilder von über 150 nationalen und vereinzelt internationalen Fotografen liegen. Es wird geschaut, bewundert, kritisiert und diskutiert. Manch einer der Künstler ist vor Ort, um mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen, so auch Simon Walther. «Oft geht es bei meinen Bildern um die Frage, warum ich sie in Schwarz/Weiss präsentiere», erklärt der Wattwiler. Er verweist darauf, dass er damit den Kontrast der Zwischensaison verdeutlichen wolle. «Im Frühling entstehen marmorierte Flächen und Muster, die sehr reizvoll sind.»

Die Heimat erkunden

Simon Walther mag das Besondere, er mag Momente und Motive, die sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick erschliessen. Daher geht er am liebsten dann mit seiner mindestens zehn Kilogramm schweren Fotoausrüstung in die Berge, wenn sich die meisten Menschen anderswo aufhalten, nämlich zu Randzeiten und in der Zwischensaison. Die an der «Photo 16» ausgestellten Fotografien handeln von dieser «toten Zeit», wie der gelernte Grafiker sagt: «Das ist die Natur, kurz bevor sie erwacht.» Zu sehen sind die Churfirsten und Gegenden aus Simon Walthers Wahlheimat Engadin. «In der Landschaftsfotografie kann man nicht mehr viel erfinden», sagt der Toggenburger. «Man kann aber Schwerpunkte setzen, welche etwas hervorheben, was bisher selten gesehen wurde.»

Die «Photo 16» in den Maag-Hallen in Zürich dauert noch bis heute Dienstag, 12. Januar. Zutritt von 11 bis 20 Uhr.

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