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Nachgefragt: «Er braucht Partner, die mithalten können.»

Martin Bornemann ist Barkeeper im Werk 8 in Basel. Er gewann in Frankfurt am Main die GSA-Competition, den wichtigsten markenübergreifenden Cocktail-Wettbewerb im deutschsprachigen Raum. Der Siegerdrink enthält Appenzeller Alpenbitter.
Karin Erni

Herr Bornemann, wie sind Sie auf die Idee gekommen, «Appenzeller» in ein Mixgetränk zu integrieren?

Bei der GSA-Competition – GSA steht für Germany, Switzerland Austria – werden ausschliesslich Produkte aus diesen drei Ländern verwendet. Wir konnten aus einem Sponsorenportfolio auswählen, das 110 Produkte enthielt. Der Appenzeller Alpenbitter schien mir das urchigste und authentischste zu sein. Er ist auch eine eher ungewöhnliche Bar-Zutat, denn er wird ja meistens pur getrunken und selten gemixt.

Was war die besondere Herausforderung beim Mixen?

Mir war bewusst, dass das kein leichter Cocktail werden würde. Der «Appenzeller» ist eigenwillig und hat kräftige Aromen wie Menthol und eine starke Bitternote vom Enzian. Das rief nach Spirituosen, die mithalten können. Ich habe ihn mit Falernum, einem ebenfalls würzigen Likör auf Rumbasis kombiniert. Mit seinen Zimt- und Ingwernoten kann er dem Appenzeller die Stirn bieten.

Was brauchte es sonst noch für Zutaten, damit der Drink einen ausgewogenen Geschmack erhält?

Der Appenzeller Alpenbitter ist eher süss, es braucht daher unbedingt eine Säurequelle. Ich habe mich für frischen Zitronensaft entschieden. Weiter habe ich einen kräftigen Schweizer Kirsch zugegeben, der die beiden Spirituosen zügeln kann. Aufgefüllt habe ich mit Swiss Mountain Spring Dry Tonic, das besonders trocken ist und viel Chinin enthält. Das gibt dem Ganzen die nötige Frische.

Kann sich jeder diesen Drink selber mixen?

Ja, das genaue Rezept ist im Internet zu finden beispielsweise unter: www.falstaff.ch. (ker)

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