Entwicklungsmöglichkeiten für Dorf Reute aufzeigen

Eine Analyse soll die Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten des Gemeindegebiets Reute Dorf aufzeigen. Die Resultate sollen in die Richtplanung einfliessen.

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Das Dorf Reute soll in seiner Zentrumsfunktion gestärkt werden. (Bild: pd)

Das Dorf Reute soll in seiner Zentrumsfunktion gestärkt werden. (Bild: pd)

REUTE. Der Gemeinderat hat Anfang März zwei Anlässe durchgeführt mit dem Ziel, die Gemeinde noch wertvoller und lebenswerter zu gestalten. Die vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen gemäss Gemeindekanzlei verschiedene Bedürfnisse auf. So soll das Dorf in seiner Zentrumsfunktion gestärkt und zudem belebt und verschönert werden. Weiter besteht Bedarf nach modernem Wohnraum für Singlehaushalte, junge Familien, aber auch ältere Paare oder Einzelpersonen sowie nach Begegnungsraum.

Potenziale aufzeigen

Mittels einer ortsbaulichen Analyse sollen nun die Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten des Gemeindegebiets Reute Dorf unter Einbezug der obengenannten Bedürfnisse dargestellt werden. Die ortsbauliche Analyse kann gemäss der Medienmitteilung Grundlage bilden für eine Projektentwicklung über ein oder mehrere Parzellen der Gemeinde und von privaten Grundeigentümern. Wohnen und Arbeiten stehen im Zentrum der Nutzung.

Im speziellen sollen die bestehende Ortsbildschutzzone sowie die Neunutzung der gemeindeeigenen Parzellen unter Einbezug der angrenzenden Zone für öffentliche Bauten betrachtet werden. Die Resultate der ortsbaulichen Analyse sollen in die Richtplanung einfliessen.

Die Gemeinde geht von Kosten von 20 000 Franken für die Studie und 10 000 Franken für die visuelle Umsetzung aus. Für die Zentrumsentwicklung sind in der Jahresrechnung 2012 bereits 20 000 Franken zurückgestellt worden.

Überarbeitung Richtplan

Der Gemeinderichtplan datiert von 1992 und muss überarbeitet werden. Der Gemeinderat hat die Ortsplanungskommission mit der Überarbeitung beauftragt. Die raumplanerischen Aufgaben sind an die ERR Raumplaner, Herisau, vergeben worden. Es wird mit einer Projektdauer von rund einem Jahr gerechnet. Die Bevölkerung wird zu gegebener Zeit in den Planungsprozess einbezogen. Der Gemeinderat hat gleichzeitig dem kantonalen Planungsamt ein Gesuch um Beteiligung an den Planungskosten gestellt. (gk)