Entscheidungüber Zukunft von «Alpenblick»

LUTZENBERG. Die Liegenschaft Alpenblick in Wienacht-Dorf soll laut Medienmitteilung in Zukunft zu Wohnzwecken dienen. Als Entscheidungsgrundlagen liegen dem Gemeinderat Lutzenberg zwei Studien vor: eine Hausanalyse sowie eine ortsbauliche Studie zu möglichen Entwicklungen in Wienacht-Dorf.

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LUTZENBERG. Die Liegenschaft Alpenblick in Wienacht-Dorf soll laut Medienmitteilung in Zukunft zu Wohnzwecken dienen. Als Entscheidungsgrundlagen liegen dem Gemeinderat Lutzenberg zwei Studien vor: eine Hausanalyse sowie eine ortsbauliche Studie zu möglichen Entwicklungen in Wienacht-Dorf. Die Einwohner sollen in die Meinungsbildung zur Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Geschichte nicht wiederholen

Als der Gemeinderat im Jahr 2012 dem Kanton Appenzell Ausserrhoden die Liegenschaft Alpenblick in Wienacht-Dorf für 400 000 Franken abkaufen konnte, erklärte dieser, dass das Gebäude nur noch Wohnzwecken dienen werde. Mit Blick auf die Geschichte der Liegenschaft sollte gegenüber der Einwohnerschaft klargestellt werden, dass sich nichts wiederholen dürfe. Viele, die diese Geschichte erlebt haben, wünschen sich aber, dass der «Alpenblick» verschwindet.

Verschiedene Varianten möglich

Noch ist über die Zukunft des «Alpenblicks» kein Entscheid gefallen. Um genügend Grundlagen zu haben, hat der Gemeinderat verschiedene Abklärungen in Auftrag gegeben. Demnach sind für die Zukunft der Liegenschaft unterschiedliche Varianten zu diskutieren. Eine davon wäre die Sanierung mit Abbruch des Annexbaus und den Einbau von vier hochwertigen Wohnungen. Eine weitere wäre der Abbruch des Baus und das anschliessende Errichten eines Ersatzbaus von gleichem Volumen zur Verwendung als Mehrfamilienhaus. Letzte Option wäre der Abbruch und die Parzellierung der Liegenschaft in Einfamilienhausparzellen.

Der Gemeinderat will die Bevölkerung in die Meinungsbildung zur Entscheidungsfindung einbeziehen und sie über Vor- und Nachteile der erwähnten Varianten orientieren. (pd)

Am 10. und 11. Januar 2015 sowie am 26. Januar 2015 finden Informationsveranstaltungen statt.