Entscheidung fällt nächstes Jahr

Die evangelischen Kirchenvorsteherschaften Wildhaus und Alt St. Johann sind auf eigenes Begehren hin an den Bürgerversammlungen am Sonntag beauftragt worden, einen Zusammenschlussvertrag und Umsetzungsplan für die beiden Kirchgemeinden auszuarbeiten.

Hans Ruedi Fischer/ martin Mettler
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Wildhaus/Alt St. Johann. In den vergangenen Monaten hatten die lokalen Kirchenbehörden eine Standortbestimmung durchgeführt und sich Gedanken im Hinblick auf die Weiterentwicklung der beiden Gemeinden gemacht. Eine gemeinsame Zukunft wurde als mögliche Variante ins Feld geführt. Die Vorschläge einer vorberatenden Kommission, die nun ihre Arbeit fortsetzen kann, wurden an beiden Versammlungen widerspruchslos akzeptiert.

Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen für die Legislatur 2010 bis 2014 wurden in Wildhaus Präsident Niklaus Forrer, Aktuar Hans Ruedi Fischer, Stephanie Roth, Ruth Frauchiger und Christoph Ammann bestätigt. Das Pfarrehepaar Eva und Christoph Anderegg-Blaas gehört von Amtes wegen der Kirchenvorsteherschaft an.

Ämter wurden neu vergeben

Sonja Vetsch-Eggenberger ersetzt Kassierin Sonja Stöckli, die nach acht Jahren Tätigkeit Arbeitsfeld und Wohnort gewechselt hat.

Anstelle von Matthias Roth wird künftig Stephanie Roth zusammen mit Pfarrer Christoph Anderegg Evangelisch Wildhaus in der Synode vertreten. Alice Reich-Schmutz tritt nach 20 Dienstjahren als Mesmerin zurück. Die Kirchenvorsteherschaft hat ihre Schwiegertochter Claudia Reich-Bösch zur Nachfolgerin gewählt.

Kivo bestätigt

In Alt St.

Johann wurden alle bisherigen Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft, Präsident Jörg Abderhalden, Aktuar Martin Mettler, Kassierin Ursula Schweizer und Armin Soller für eine weitere Amtszeit einstimmig wieder gewählt. Magdalena Lötscher Niederberger und Heidi Kressig ersetzen Elsbeth Forrer und den vor einiger Zeit zurückgetretenen Jakob Feiss. Anstelle von Magda Brändle wird Pfarrer Martin Böhringer neu als Synodale wirken.

Heizung soll erneuert werden

Weil die seit etwa 50 Jahren in Betrieb stehende Elektro-Heizung in der Kirche zum Teil defekt ist, soll das gesamte Heizsystem erneuert werden. Im vergangenen Jahr war ein Kreditantrag zurückgewiesen und seither Alternativen geprüft worden. Mit den am Sonntag bewilligten 180 000 Franken, kann nun eine neue Elektrositzbankheizung, inklusive Fensterbankheizung eingerichtet werden. Die Holzdecke wird isoliert und neue Fenster angebracht.

Hummersboden wird verkauft

Im Jahr 1996 hat die evangelische Kirchgemeinde Alt St. Johann von der Jakob-Lieberherr-Stiftung die landwirtschaftliche Liegenschaft Hummersboden erworben.

Zur Erfüllung von Vorschriften im Bereich Tier- und Gewässerschutz und damit verbundenen grossen Investitionen, hätte die Kirchgemeinde nun eine Sondersteuer erheben müssen. Daher stellte die Behörde den Antrag auf Veräusserung der Liegenschaft.

Neue Besitzerin wird, mit Zustimmung der Kirchbürgerversammlung, die bisherige Pächterfamilie Ernst Abderhalden.

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