Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ENNETBÜHL: Bessere Ernten für Bauernfamilien

Der Studienleiter von Mission 21, Detlef Lienau, berichtete am 23. Januar in der «Krone» über die Entwicklungsprojekte in Peru und Bolivien.

Die Bedingungen für den Gemüseanbau sind auf 4000 Meter Höhe in Peru und Bolivien äusserst schwierig. Deshalb essen viele Bauernfamilien in den Anden vorwiegend Kartoffeln, Mais oder Ackerbohnen. Aufgrund dieser einseitigen Ernährung fehlen den Menschen in diesen Ländern wichtige Vitamine.

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnerorganisationen vermittelt Mission 21 den Frauen Schulbildung und das nötige Wissen, damit sie erfolgreich hochwertiges, gesundes Getreide und Gemüse anbauen können, wie Quinoa, Karotten, Tomaten oder auch Zwiebeln. Sie lernen das Kompostieren, die Herstellung von Bioflüssigdünger und wie sie die Felder sparsam bewässern können. Die Bauernfamilien lernen, die Ernteerträge zu steigern und die produzierten Überschüsse auf den lokalen Märkten verkaufen zu können. Mit diesem verdienten Geld können sie später Schulhefte für ihre Kinder oder auch Medikamente kaufen.

Lichtblick mit dem Projekt «Stadtgarten»

In der Hoffnung auf ein besseres Leben ziehen auch viele Bauernfamilien in die Stadt und leben dort in Armut. Die Mehrheit geht jedoch in der Stadt schlecht bezahlten Tätigkeiten nach. Das Einkommen reicht ihnen kaum zum Überleben. Auch hier arbeitet Mission 21 mit Partnerorganisationen zusammen und fördert im Projekt «Stadtgarten» die Selbstversorgung der betroffenen Familien. Agronomen unterstützen die Umgestaltung von Innenhöfen in bepflanzbare Gärten. In den kleinen Gewächshäusern ziehen die Frauen dort Gemüse, Obst oder Kräuter heran. Sie arbeiten mit wassersparenden und biologischen Anbaumethoden. Zudem werden in kleinen Ställen Kleintiere gezüchtet. Überschüssige Lebensmittel verkaufen die Frauen auf dem Markt und können so ein kleines Einkommen erzielen.

Detlef Lienau referierte in der «Krone» auf Einladung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Nesslau und bedankt sich bei den Teilnehmenden für das Zuhören und die nachfolgenden interessanten Diskussionen.

Mit der finanziellen Unterstützung aus den Kollekten der Kirchgemeinde wird den von Armut und Mangelernährung betroffenen Menschen in Peru und Bolivien eine bessere Zukunft ermöglicht. (pd/lim)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.