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ENERGIEFONDS: Nachhaltigkeit belohnen

Die Gemeinden Ebnat-Kappel, Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann fördern den nachhaltigen Umgang mit Energie und setzen Anreize für einen sparsamen Energiekonsum im Alltag.
Sabine Schmid
Wer Sonnenkollektoren auf dem Hausdach installiert, kann vom Energiefonds profitieren. (Bild: Urs Jaudas)

Wer Sonnenkollektoren auf dem Hausdach installiert, kann vom Energiefonds profitieren. (Bild: Urs Jaudas)

Sabine Schmid

sabine.schmid@toggenburgmedien.ch

Ebnat-Kappel, Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann bilden seit 2015 die Energieregion Obertoggenburg und führen ein entsprechendes Label. Nun schaffen sie gemeinsam einen Energiefonds. Um diesen zu äufnen, zahlt jede der drei Gemeinden einmalig 20 Franken pro Einwohner. Die Bürger von Ebnat-Kappel und Wildhaus-Alt St. Johann haben dem im Rahmen des Budgets 2018 bereits im vergangenen Herbst zugestimmt, die Nesslauer Bürger folgen mit dem Entscheid an der Bürgerversammlung im März.

Jeder kann etwas dazu beitragen

Es gehe darum, dass die Gemeinden mit diesem Fonds eine nachhaltige Energiepolitik fördern, erklärt Rolf Züllig, Präsident der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann. Das heisst, dass Hausbesitzer der drei Gemeinden für bestimmte Vorhaben eine Unterstützung beantragen können. «Wenn jemand die Heizung ersetzt, Sonnenkollektoren oder eine Fotovoltaikanlage anschafft, sich einem Wärmeverbund anschliesst oder alte Fenster durch energetisch bessere ersetzt, kann er ein Gesuch um Unterstützung stellen», nennt Rolf Züllig Beispiele. Vom Energiefonds könne aber auch profitieren, wer kleinere Investitionen tätige, beispielsweise eine energiesparende Waschmaschine soll mit einer Aktion unterstützt werden. «Ein Beitrag aus dem Energiefonds könnte ein Anreiz sein, in eine bessere Energieklasse zu investieren», glaubt Rolf Züllig. Er ist überzeugt, dass die Bevölkerung das Ansinnen der Gemeinden unterstützt und sich für einen nachhaltigen Umgang mit Energie gewinnen lässt. «Wir als Gemeinden können sensibilisieren und Impulse geben, damit jeder Einzelne seinen Beitrag fürs Klima leistet», sagt Rolf Züllig.

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