Energie, die aus Vergänglichkeit entsteht

Zu Ende leben Sportlich, unternehmungslustig, meist gut gelaunt – das ist Tom. Wer ihm begegnet, würde nicht vermuten, dass eine unerfreuliche ärztliche Diagnose ihn völlig überraschend mit seiner Endlichkeit konfrontiert hat.

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Tom (links), der schwerkrank ist, lebt nach seiner erschütternden Diagnose auf und feiert das Leben mit Menschen, die ihm wichtig sind. (Bild: Outnow)

Tom (links), der schwerkrank ist, lebt nach seiner erschütternden Diagnose auf und feiert das Leben mit Menschen, die ihm wichtig sind. (Bild: Outnow)

Zu Ende leben Sportlich, unternehmungslustig, meist gut gelaunt – das ist Tom. Wer ihm begegnet, würde nicht vermuten, dass eine unerfreuliche ärztliche Diagnose ihn völlig überraschend mit seiner Endlichkeit konfrontiert hat. Sie zieht Tom jedoch nicht hinunter, sondern bringt frischen Wind in sein Leben, lässt ihn aufblühen… Die Regisseurin Rebecca Panian kommt Tom und den Menschen aus seinem Umfeld anrührend nahe. Sie hat ergänzend spannende Persönlichkeiten für Statements zum Tabuthema Tod vor die Kamera gebeten – darunter Prominente wie Pedro Lenz, Nik Hartmann und Kurt Aeschbacher. Bei aller Ernsthaftigkeit ist «Zu Ende leben» – am Zurich Film Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet – ein optimistisches Werk, das aufzeigt, wie das Bewusstsein der eigenen Vergänglichkeit zur Energiequelle werden kann.

Dialekt/d/f 95 Min. (ab14/12)

Do, 16.4., 20.15 So, 19.4., 17.30 Mi, 22.4., 20.15

Cinderella Cinderella dreht sich um das Schicksal der jungen Ella, deren Vater nach dem tragischen Tod der Mutter erneut heiratet. Um ihren liebevollen Vater zu unterstützen, heisst Ella ihre Stiefmutter Lady Tremain und deren Töchter Anastasia und Drisella herzlich in der Familie willkommen. Doch als auch ihr Vater unerwartet stirbt, ist Ella schutzlos der Eifersucht und den Grausamkeiten ihrer neuen Familie ausgeliefert. Als sie bald zu einer einfachen Dienerin degradiert und von allen hämisch «Cinderella» genannt wird, scheint für Ella alles verloren. Wäre da nicht die Erinnerung an ihre Mutter, die Ella Mut und neue Hoffnung gibt. Als sie eines Tages in den Wäldern einem gutaussehenden Fremden begegnet, scheint Ella endlich einen Seelenverwandten gefunden zu haben…

Deutsch 112 Min. (ab 4/4)

So, 19.4., 15.00 Mi, 22.4., 15.00

Als wir träumten Als wir träumten, war der Stadtrand von Leipzig die Welt. Die DDR war weg und wir waren noch da. Pitbull war noch kein Dealer. Mark war noch nicht tot. Rico war der grösste Boxer und Sternchen war das bezauberndste Mädchen. Doch sie hat mich nicht so geliebt wie ich sie. Alles kam anders. Aber es war unsere schönste Zeit…

Dani, Mark, Rico, Pitbull und Paul leben im Rausch ganz besonderer Jahre, in denen alles, wirklich alles möglich scheint. Was gestern war, gilt heute nicht mehr. Die Nacht wird zum Tag, überall Aufbruch, überall Abgründe – und so viele Träume. Mit «Als wir träumten» hat Andreas Dresen den gleichnamigen Erfolgsroman von Clemens Meyer zu einer intensiven Geschichte über Freundschaft und Verrat, Zuversicht und Illusion verdichtet – kraftvoll, wild und zärtlich.

Deutsch 117 Min. (ab 12/10)

Sa, 18.4., 20.15 Mo, 20.4., 20.15

Weiterhin im Programm:

Nur eine Stunde Ruhe Michels grosse Leidenschaft ist der Jazz. Als er eines schönen Morgens auf einem Flohmarkt auf eine seltene Schallplatte stösst, muss er sie unbedingt haben. Voller Vorfreude begibt er sich mit der erworbenen Rarität nach Hause, um allein und in aller Ruhe den sanften Klängen zu lauschen. Doch aus der gewünschten Ruhe wird leider nichts. Zuallererst macht ihm seine Frau ein furchtbares Geständnis. Dann taucht auch noch sein unzuverlässiger und launenhafter Sohn auf. Michels Mutter stört seine Ruhe mit ständigen Telefonanrufen und zu allem Überfluss schmeissen seine Nachbarn am selben Tag eine riesige Party. Damit endlich Ruhe einkehrt, schreckt Michel auch nicht vor Lug und Betrug zurück. Doch verlangt es ihm einiges ab, den Tag nicht komplett in einer Katastrophe enden zu lassen.

Deutsch 79 Min. (ab 6/4)

Fr, 17.4., bis So, 19.4., 20.15 Mi, 22.4., 20.15

The Second Best Exotic Marigold Hotel Nach dem phänomenalen Erfolg des Films «The Best Exotic Marigold Hotel» im Jahr 2012 folgt nun die nicht minder charmante Fortsetzung. Nun taucht Richard Gere in Gestalt des Hotelinspektors Guy auf, und natürlich fliegen ihm die Herzen aller weiblichen Hotelgäste zu. Bis auf jenes von Sonnys Mutter. Hotelmanager Sonny ist verzweifelt, hängt doch vom Erfolg von Guys Aufenthalt die Eröffnung des zweiten Best Exotic Marigold Hotels ab. Doch ist das nicht das einzige, das schief läuft. Die Heiratspläne mit der Liebe seines Lebens, Sunaina, drohen zu scheitern. Und Muriel (Maggie Smith), die neue Co-Managerin des Hotels, wacht über die Geheimnisse aller Gäste – auch ihre eigenen… Zum bestens aufgelegten Cast in dieser farbenfrohen Komödie gesellen sich u. a. Judi Dench und Bill Nighy, die diese Fortsetzung des Welterfolges wiederum zum vergnüglichen Indientrip machen.

Deutsch 122 Min. (ab 10/8)

Do, 16.4., deutsch 20.15 Sa, 18.4., deutsch 17.00 So, 19.4., 20.15 engl./d Di, 21.04 20.15 engl./d

Camino de Santiago Ein Weg, tausend Schicksale. Lebens- und Leidensgeschichten, Familien und Aussteiger, Hoffnungsvolle und Verzweifelte: Der «Camino de Santiago» lockt jedes Jahr unzählige Menschen auf eine Reise zu sich selbst. Einige suchen dabei die Entspannung, andere das Abenteuer oder eine spirituelle Erfahrung. An einem bestimmten Punkt kreuzen sich die Wege dieser Menschen.

Der von einem Toggenburger Team realisierte Dokumentarfilm «Camino de Santiago» zeigt, dass es auf dem Jakobsweg um weit mehr als um eine Pilgerreise geht. Zwischen schönen Landschaften, kulinarischen Erlebnissen und viel Musik prallen Welten aufeinander, dabei bahnen sich neue Freundschaften an. Hier treffen glückliche und tragische Lebensgeschichten aufeinander und verschmelzen zu dem Weg, der längst selbst zur Legende geworden ist.

Ov/d 82 Min. (ab 12/10)

Sa, 18.4., 17.30 So, 19.4., 17.30 Di, 21.4., 20.15

Still Alice – Mein Leben ohne Gestern Es sind Kleinigkeiten, die kaum auffallen. Bei einem Vortrag fällt der Professorin Alice Howland plötzlich ein Wort nicht ein. Wenig später verliert sie beim Joggen die Orientierung. Sie ahnt bald, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Die Diagnose kommt für Alice Howland dennoch unerwartet: Sie hat eine seltene Art von frühem Alzheimer.

Der normale Alltag, an dem die Professorin Alice mit allen Mitteln festhalten will, lässt sich nicht mehr wie gewohnt gestalten und organisieren. Dank der grossen Unterstützung ihrer Familie und ihrer eigenen Willensstärke schafft sie es, ihr Leben bewusst einzuatmen und die Einzigartigkeit des Moments zu geniessen. «Still Alice – Mein Leben ohne Gestern» ist ein intensiver Film, herausragend gespielt von der mehrfach preisgekrönten Julianne Moore. Eine Sternstunde des Kinos!

Deutsch 99 Min. (ab 10/8)

Fr, 17.4., 20.15 Mo, 20.4., 20.15

Shaun the Sheep Shaun treibt mal wieder gehörigen Unfug, woraufhin es den Bauern ungewollt in die Grossstadt verschlägt. Sofort machen sich Shaun und die Schafherde zusammen mit Hund Bitzer auf den Weg, um den Bauern zu retten. Und damit sind die Weichen für ein heldenhaftes Abenteuer gestellt. Der Kinofilm «Shaun the Sheep» vermittelt eine berührende und gleichzeitig humorvolle Geschichte darüber, dass wir manchmal das Wichtigste im Leben vergessen: die Dinge, die wir haben, und die Menschen, die uns lieben, zu schätzen.

Deutsch 82 Min. (ab 0/0)

So, 19.4., 15.00 Mi, 22.4., 15.00

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