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In Herisau naht das Ende für Begegnungsort "Selewie" in heutiger Form

Ab Juli übernimmt die Gemeinde die mobile Sozialarbeit. Dazu gehört auch die Führung eines Begegnungszentrums. Der Name «Selewie» an der Alpsteinstrasse in Herisau verschwindet.
Roger Fuchs
Bis die Gemeinde eine Liegenschaft im Zentrum findet, gibt es hier zwar weiterhin einen Treff, aber ohne konkreten Namen. (Bild: Roger Fuchs)

Bis die Gemeinde eine Liegenschaft im Zentrum findet, gibt es hier zwar weiterhin einen Treff, aber ohne konkreten Namen. (Bild: Roger Fuchs)

Ende dieses Monats läuft die Leistungsvereinbarung des Vereins Selewie mit der Gemeinde Herisau aus. Der Verein hat sich die Quartierarbeit auf die Fahne geschrieben und betreibt seit Sommer 2012 an der Alpsteinstrasse das gleichnamige Gemeinschaftszentrum. Dieses ist einst aus dem Wunsch nach Begegnungsmöglichkeiten und einer besseren Integration von benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern entstanden. Nach Gesprächen waren sich der Vereinsvorstand und die Gemeinde einig: Die Aufgaben von «Selewie» sollen in die Kommune überführt werden. Zugeordnet wird dabei die mobile Sozialarbeit im Ressort Soziales dem Bereich Jugendsekretariat und Sozialberatung.

Erklärtes Ziel ist es, anstelle des «Selewie» ein neues Begegnungszentrum der mobilen Sozialarbeit im Dorfzentrum aufzubauen. Bis es soweit ist, dürfte es aber noch eine Weile gehen, wie Sozialarbeiterin Sabrina Jaggi ausführt. Das neue Begegnungszentrum wolle man in einer gemeindeeigenen Liegenschaft im Dorfkern betreiben. Noch fehle jedoch eine entsprechende Option. Jaggi selbst ist noch bis Ende Monat beim Verein Selewie angestellt, anschliessend arbeitet sie im Auftrag der Gemeinde.

Für die Öffentlichkeit sichtbar werden die ganzen Veränderungen spätestens am Abend des 29. Juni. «Dann werden wir gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern von Selewie den Schriftzug am Schaufenster abnehmen», sagt Sabrina Jaggi. Ansonsten soll für die Menschen der Wechsel vom Verein Selewie zur Gemeinde möglichst wenig spürbar sein. Daher haben man die Öffnungszeiten bereits nach den Frühlingsferien an die künftigen Öffnungszeiten der Gemeinde angepasst. Fakt ist allerdings: Diese neuen Öffnungszeiten werden weniger sein als bisher. Der Treff hat fortan noch am Montag und Mittwoch von 10 bis 15 Uhr und am Freitag ab 15 Uhr geöffnet.

Kein Mittagstisch und kein Deutschkurs mehr

Nicht mehr geben wird es den bislang alle zwei Wochen angebotenen Mittagstisch. Und auch das Angebot, jeden Montag zwei Stunden lang Deutsch lernen zu können, gehört der Vergangenheit an. Jaggi verweist in diesem Zusammenhang auf die vielen Angebote in der Umgebung. Um das in anderen Kursen Gelernte jedoch anwenden zu können, wird es im neuen Begegnungszentrum der mobilen Sozialarbeit jeweils am Montag einen sogenannten Konversations-Mittagstreff geben.

Anfang Juli geniessen etliche Selewie-Nutzerinnen und Nutzer noch ein letztes gemeinsames Sommerlager. Teil davon wird auch ein zünftiges Abschiedsfest sein.

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