Emotionen, 2x Ja, 1x Nein

Insbesondere die eidgenössische Vorlage zur Senkung des Mindestumwandlungssatzes schürte die Emotionen.

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Insbesondere die eidgenössische Vorlage zur Senkung des Mindestumwandlungssatzes schürte die Emotionen. Die Ausserrhoder FDP-Nationalrätin Marianne Kleiner auf der Pro-Seite und Gastreferent Max Chopard-Acklin, Aargauer SP-Nationalrat, auf der Kontra-Seite lieferten sich dabei eine emotionsgeladene Diskussion. Einig waren sich die beiden Gegner bei den zu hohen Verwaltungskosten von rund vier Milliarden Franken pro Jahr. «Darauf muss man ein Auge haben», sagte Marianne Kleiner.

Die Ausserrhoder FDP stimmte der Anpassung des Mindestumwandlungssatzes mit 31 Ja- und 5 Nein-Stimmen bei 10 Enthaltungen zu.

Die Tierschutzanwalt-Initiative wurde mit 43 Nein- bei gerade mal 2 Ja-Stimmen (ein abwesender FDP-Delegierter) deutlich abgelehnt. Der Tierschutz sei extrem wichtig, aber ein Tieranwalt sei der falsche Weg, sagte Marianne Kleiner in ihrem Referat.

Auch beim dritten Geschäft, der Forschung an Menschen, folgte die Ausserrhoder FDP der Parole der Mutterpartei. Die Vorlage wurde einstimmig mit 45 Ja-Stimmen (ein abwesender FDP-Delegierter) angenommen. (mf)

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