Elternbefragung: Wie weiter?

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Kirchberg Seit dem Jahr 2014 wurden in der Gemeinde Kirchberg alljährlich Eltern zur Klassenlehrperson ihrer Kinder befragt. Im vergangenen Februar wurde die Erhebung in vorliegender Form ein letztes Mal durchgeführt, wie dem aktuellen «Gmeindsblatt» zu entnehmen ist. Es wurden alljährlich die Eltern derjenigen Schulkinder befragt, die sich im zweiten Kindergartenjahr, in der zweiten, fünften und achten Klasse befinden, dies jeweils unter Berücksichtigung bereits in den Vorjahren beurteilter Klassenlehrpersonen. Damit ist nach vier Jahren ein Befragungszyklus abgeschlossen.

Das Ziel der Elternbefragung war, die subjektive Wahrnehmung der Eltern in Bezug auf den Unterricht und die Zusammenarbeit mit der Klassenlehrperson zu erfassen. Dazu haben die Schulleitungen 2014 mit Unterstützung durch das Institut für Bildungsevaluation der Universität Zürich einen Fragebogen erstellt. Die betroffenen Lehrpersonen wurden jeweils über die Befragung informiert und nach erfolgter Auswertung haben die vorgesetzten Schulleitungen die Ergebnisse mit ihnen besprochen. Zusammen mit anderen Feedbackinstrumenten sollte die Elternbefragung ein Gesamtbild ergeben.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass eine Neubeurteilung der Elternbefragung in vorliegender Form notwendig ist. Dem Schulrat war es jedoch ein Anliegen, den ersten Befragungszy­klus abzuschliessen, um beim Lehrpersonal eine Gleichbehandlung zu erhalten. Ob und in welcher Form die Elternbefragung zukünftig durchgeführt wird, soll eine Evaluation ergeben. (gem/aru)