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EISHOCKEY: Ziel ist ein zweites Heimspiel

Herisau beginnt die 1.-Liga-Playoffs morgen Abend in Bellinzona. Zum Abschluss der Qualifikation unterliegen die Ausserrhoder dem EHC Frauenfeld 1:5.
Lukas Pfiffner
Kann der SCH (mit Marc Pace) in den Playoffs den Favoriten Bellinzona (rechts Thomas Schena) in die Knie zwingen? (Bild: Mea McGhee)

Kann der SCH (mit Marc Pace) in den Playoffs den Favoriten Bellinzona (rechts Thomas Schena) in die Knie zwingen? (Bild: Mea McGhee)

Lukas Pfiffner

lukas.pfiffner@appenzellerzeitung.ch

Mit einem 1:5 in Frauenfeld hatte der SC Herisau am 23. September die 1.-Liga-Saison begonnen, mit einem 1:5 schloss der Aufsteiger vorgestern gleichenorts die Qualifikation ab. Fünf verschiedene Schützen trafen für die Thurgauer am Samstag, an dem es in der Ostschweizer Gruppe ausschliesslich Heimsiege gab.

«Wir haben zwei frühe Geschenke gemacht», blickt der Herisauer Trainer Markus Rechsteiner zurück. Die Partie in Frauenfeld war im Prinzip nach 13 Minuten entschieden. 0:3 lagen die Ausserrhoder zu diesem Zeitpunkt in Rückstand. Schadenbegrenzung war das letzte Herisauer Ziel im 27. Saisonspiel. Das einzige Tor für die Gäste gelang Aerni kurz nach der ersten Pause. Den zweiten und dritten Abschnitt konnten die Appenzeller resultatmässig erträglicher gestalten.

Frauenfeld bleibt auf dem dritten Platz

Frauenfeld hatte das Seinige früh getan, um auf den zweiten Platz vorzustossen. Die gleichzeitig angesetzte Partie zwischen dem Ersten Wetzikon und dem Zweiten Bellinzona verlief umstrittener. Zwei Minuten vor der Sirene glichen die Tessiner im Zürcher Oberland zum 2:2 aus. In der Verlängerung setzte sich Wetzikon durch. Bellinzona verpasste somit den Gruppensieg, behauptete sich aber dank des einen Zählers und der besseren Bilanz aus den Direktbegegnungen im Fernduell mit Frauenfeld um den zweiten Platz.

Bellinzonas eindrückliche Serie geht zu Ende

Für Bellinzona war es die erste Niederlage nach 13 Siegen (!) in Folge. Am 26. November hatte es zum letzten Mal verloren – in Herisau. Reisetechnisch und somit finanziell ist Bellinzona in den Playoff-Viertelfinals für den siebtplatzierten SCH deutlich weniger angenehm als Frauenfeld oder Wetzikon. Für die Spieler seien die Tessiner allerdings der Wunschgegner, sagt Rechsteiner. Die Resultate dieser Saison gegen die Tessiner (auswärts 2:4 und 3:4 nach Verlängerung, zu Hause 3:2 nach Penaltyschiessen) zeigen nämlich ein weitaus besseres Bild als gegen die Thurgauer (drei Niederlagen, null Punkte, 4:18 Tore) oder die Zürcher (drei Niederlagen, null Punkte, 3:16 Tore).

Herisau hat zwischen dem 16. Dezember und dem 27. Januar acht Mal in Folge gepunktet und dabei vier Mal gewonnen. Man dürfe mit der Qualifikation grundsätzlich sicher zufrieden sein, sagt Rechsteiner. «Wir konnten uns dann, wenn wir komplett waren, behaupten und jene Prognosen Lügen strafen, die uns jegliche Chancen auf einen Playoffplatz absprachen.» Immerhin einen Drittel der Partien haben die Ausserrhoden gewonnen und sich um neun resp. 13 Punkte von Uzwil und Weinfelden distanziert. Diese beiden Teams beginnen am Samstag die Playouts.

«Die Emotionen und den Glauben zurück bringen»

Zuletzt unterlag der SCH allerdings in Wetzikon 2:5 und in Frauenfeld 1:5. Das Hauptziel, den Ligaerhalt, hat die Mannschaft schon geschafft. «Wir müssen schauen, dass wir nun wieder die Emotionen und den Glauben an uns zurück auf das Eis bringen», meint der Trainer im Hinblick auf den morgigen Start in die Best-of-five-Serie. Zuerst spielt Herisau in Bellinzona. Am Donnerstag tritt Herisau zu Hause an, am Samstag wieder auswärts. «Das Ziel ist mindestens ein zweites Heimspiel. Schön wäre es, wenn wir gerade zu Beginn eine Überraschung schaffen würden.» Dafür müsste die Effizienz aber besser sein als im Herbst. «Beim 2:4 in Bellinzona verzeichneten wir mehr als doppelt so viele Schüsse wie die Tessiner», erzählt der Trainer. Zusätzliche Termine wären der 20. und 22. Februar. In den anderen Viertelfinalpaarungen der Ostschweizer 1.-Liga-Gruppe treffen Wetzikon auf die Pikes, Frauenfeld auf Wil und Arosa auf Prättigau-Herrschaft.

Frauenfeld – Herisau 5:1 (3:0, 1:1, 1:0)

Allmend. – 223 Zuschauer. – Sr. Graber, Vendrame/Cali.

Tore: 7. Suter (Geiser, Rohner, Ausschluss M. Koller) 1:0. 12. (11:08) Fehr (Grolimund, Ausschluss Homberger) 2:0. 13. (12:37) Celio (Pieroni, Zumbühl) 3:0. 21. (20:53) Aerni (Holdener, Pace) 3:1. 40. Haldenstein (Geiser, Horvath) 4:1. 59. Cé. Kuhn (Suter) 5:1.

Herisau: Klingler; M. Koller, Bohlhalder; Olbrecht, Bleiker; Homberger, Bulach; Studerus; Popp, Pace, Biefer; Heinrich, Rotzinger, Holdener; Jeitziner, Hausammann, Bommeli; Aerni, Brügger, T. Koller.

Strafen: Frauenfeld 3mal 2 Minuten, Herisau 5mal 2 Minuten.

Bemerkungen: Herisau ohne Speranzino (krank).

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