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EISHOCKEY: Premiere beim vorletzten Schritt

Herisau steht kurz vor dem Erreichen der 1.-Liga-Playoffs. Die Ausserrhoder treffen gegen Wil sogar aus der Luft und in Unterzahl. Im Gegensatz zur Partie im Herbst geben sie das Spiel nicht aus der Hand.
Lukas Pfiffner
Wils Torhüter Fabio Haller und Verteidiger Andrej Maraffio stellen sich dem Abschlussversuch von Philipp Aerni entgegen. (Bild: PF)

Wils Torhüter Fabio Haller und Verteidiger Andrej Maraffio stellen sich dem Abschlussversuch von Philipp Aerni entgegen. (Bild: PF)

Lukas Pfiffner

lukas.pfiffner@appenzellerzeitung.ch

«Sind wir aufgestiegen?», fragte Herisaus Assistenztrainer Reto Weiss zehn Minuten nach der Schlusssirene. Seine Mannschaft hatte die Garderobe verlassen und das Eis nochmals betreten: Ein Dutzend Anhänger feierte die Spieler, als schon die Eismaschine ihre Runden drehte.

Nein, aufgestiegen ist der SCH nicht. Aber nach dem deutlichen und verdienten Erfolg über Wil beträgt der Vorsprung auf Uzwil und den neunten Platz zehn Punkte. Und im 22. Spiel blieb der Aufsteiger erstmals ohne Gegentor. «Vielleicht war es unsere beste Saisonleistung», sagte Stürmer Philipp Aerni. «Es hat Spass gemacht, und es war wohl auch für die Zuschauer ein tolles Spiel.»

Die erste Pause kam im richtigen Moment

Herisau besitzt aktuell das richtige Mass an Temperament und taktischer Disziplin. Die Ausgeglichenheit und Konstanz hätte man dem Team vor der Saison nicht zugetraut. Es punktete zum sechsten Mal in Folge. «Mit dem Selbstvertrauen fällt auch einmal eine Scheibe rein.» Aerni dachte an das frühe 1:0, als Jeitziner in Überzahl nachstochernd jene Lücke nützte, die Haller in der nahen Ecke offen gelassen hatte. Schön herausgespielt waren die anderen Tore: Popp traf die Scheibe in der Luft (6.), Timo Koller gelang ein Break in Unterzahl (29.), der gleiche Spieler verwertete ein Zuspiel Aernis (37.).

Mitte Oktober war Herisau gegen Wil nach einem 5:2-Vorsprung in eine bittere 5:7-Niederlage gelaufen. Von einer ähnlichen Entwicklung war der Samstag weit entfernt. Die Wiler, die trotz der Niederlage als Playoff-Teilnehmer feststehen, hatten allerdings sporadisch ihre guten und gefährlichen Momente. Am Schluss des ersten Drittels entwickelten sie Druck – für die Gastgeber kam die Pause im richtigen Moment.

Kurz vor Spielhälfte vergab Schärer nach einer schönen Direktkombination und scheiterte Torino am enorm sicheren Klingler. Gesamthaft war das Spiel Herisaus strukturierter und stabiler. Morgen Dienstag tritt es in Uzwil an. Während Aernis Mannschaft den letzten Schritt Richtung Playoffs machen kann, kämpfen die Uzwiler verzweifelt um den Anschluss.

Uzwil kämpft um das Ende der schlimmen Serie

Vorgestern spielte der ehemalige SCH-Captain und aktuelle Uzwiler Sportchef Patrick Ammann zum zweiten Mal im Angriff mit. Trotz beachtlicher Gegenwehr gab es beim 2:3 in Frauenfeld die elfte Niederlage in Folge. «Wir wollen unseren Weg weitergehen. Derbies sind aber immer heiss», sagt Aerni. Jenes am Samstag verlief weitgehend fair – abgesehen von zwei Prügeleien und einem Stockschlag gegen Holdener (55.). Als sich seine Kollegen feiern liessen, hielt er sich zum Röntgen seines Handgelenks im Spital auf.

Herisau – Wil 4:0 (2:0, 2:0, 0:0)

Sportzentrum. – 356 Zuschauer. – Sr. Baumann, Halberstadt/Remund.

Tore: 5. (4:49) Jeitziner (Aerni, Ausschluss Maraffio) 1:0. 6. (5:37) Popp (Speranzino, Olbrecht) 2:0. 29. T. Koller (Bommeli, Strafe angezeigt, Ausschluss Grüter!) 3:0. 37. T. Koller (Aerni) 4:0.

Herisau: Klingler; Homberger, Bulach; M. Koller, Bohlhalder; Olbrecht, Bleiker; Studerus; Jeitziner, Hausammann, Bommeli; Aerni, T. Koller, Biefer; Popp, Pace, Speranzino; Holdener, Rotzinger, Grüter.

Wil: Haller; Hohl, Vonbun; Stevan, Wuffli; Bulgheroni, Hungerbühler; Herzog; Schärer, Heitzmann, Birrer; Bischofberger, Diem, Schir; Stiefel, Eigenmann, Meier; Ungemach, Maraffio, Torino.

Strafen: Herisau 6-mal 2 Minuten, Wil 4-mal 2 Minuten.

Bemerkungen: 6. Time-out Wil.

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