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EISHOCKEY: Es ist fünf vor Saisonende

Der SC Herisau liegt in der Viertelfinal-Serie gegen Bellinzona 0:2 zurück. Trotz guter Leistung verlor der Aufsteiger am Donnerstag das Heimspiel mit 1:3. Morgen folgt im Tessin das Spiel der letzten Chance.
Mea Mc Ghee
Philipp Aerni erzielt trotz guter Ausgangslage kein Tor. Die Tessiner Defensive stand am Donnerstag sicher. (Bild: Jesko Calderara)

Philipp Aerni erzielt trotz guter Ausgangslage kein Tor. Die Tessiner Defensive stand am Donnerstag sicher. (Bild: Jesko Calderara)

Mea Mc Ghee

mea.mcghee@appenzellerzeitung.ch

Knapp drei Minuten vor Schluss kam am Donnerstag bei Gastgeber Herisau noch einmal Hoffnung auf: Holdener stand goldrichtig vor dem Gehäuse von Bellinzona-Keeper Giacomo Beltrametti. Der Herisauer Stürmer verkürzte zum 1:3. Nach dem Jubel gab SCH-Trainer Markus Rechsteiner in einem Time-out den Plan für die Schlussphase bekannt. Für Torhüter Klingler kam ein sechster Feldspieler aufs Eis. Die Gastgeber drückten und kamen durch Popp zu einem gefährlichen Abschluss. Kurz darauf musste Herisaus Captain aber auf die Strafbank, die Aufholjagd des Aufsteigers wurde gestoppt. So liegen die Herisauer nun mit zwei Längen im Hintertreffen und müssen morgen Sonntag gegen die spielstarken Tessiner gewinnen, um die Saison zu verlängern. Anpfiff im Centro Sportivo ist um 16.45 Uhr.

Der zweite Viertelfinal zwischen Herisau und GDT Bellinzona war spannend und spätestens ab dem Mitteldrittel äusserst attraktiv. Trainer Rechsteiner liess zu Beginn mit dreieinhalb Linien stürmen – Rotzinger und Speranzino fehlten. «Einige Spieler mussten Doppeleinsätze leisten, weshalb kein Rhythmus aufkommen wollte.» Der Trainer reagierte, stellte nach der ersten Pause auf drei Blöcke um. Die Massnahme zeigte Wirkung: Die Gastgeber agierten druckvoller und mit mehr Tempo, sie kombinierten und kamen zu Chancen. Allerdings trugen sie seit der 6. Minute das Handicap eines Rückstandes: Schnüriger war hinter dem Tor zu wenig energisch gestört worden, hatte sich durchgetankt und zum 1:0 getroffen.

Mehr Härte verlangt Markus Rechsteiner von seinen Spielen für den dritten Auftritt gegen Bellinzona. Die Arbeit im gegnerischen Slot sei zwar extra trainiert worden, müsse aber noch besser werden.

Mangelnde Konsequenz und Effizienz

Im Gegensatz zur ersten Playoffpartie gab es am Donnerstag im Sportzentrum wenige Strafen und kaum Unterbrüche. Dennoch: Je einmal konnten beide Mannschaften in doppelter Überzahl agieren. Bellinzona gelang in 53 Sekunden kein Treffer, gar 102 Sekunden liess Herisau bei fünf gegen drei ungenutzt. Zu einem denkbar ungünstigen Moment kassierte der SCH das 0:2. 33 Sekunden vor der zweiten Sirene verwertete Bionda nach sehenswerter Kombination. Das 3:0 der Tessiner (42.) war ein mustergültig vorgetragener Konter. Fuchs, an der blauen Linie im Rücken der Abwehr angespielt, entwischte und zog alleine auf Klingler zu.

Mangelnde Konsequenz und Effizienz machte Rechsteiner als Manko seiner Mannschaft gegenüber dem zweiten der Qualifikation aus. «Wir dürfen keine Geschenke mehr machen», sprach er nach dem Spiel in der Kabine Klartext. Die Herisauer sind gefordert. Morgen müssen sie ein Mittel finden, die «Mauer» Beltrametti im Tessiner Gehäuse zu überwinden.

Herisau – Bellinzona 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)

Sportzentrum. – 271 Zuschauer. Sr. Baum, Halberstadt/Lamers.

Tore: 6. Schnüriger 0:1. 40. (39:27) Bionda (Schnüriger) 0:2. 42. Fuchs (Bionda, Schnüriger) 0:3. 58. Holdener (Jeitziner, Bohlhalder) 1:3.

Herisau: Klingler; Homberger, Bulach; M. Koller, Bohlhalder; Olbrecht, Bleiker, Studerus; Popp, Pace, Holdener; Aerni, T. Koller, Jeitziner; Bommeli, Hausamann, Heinrich; Biefer, Brügger.

Bellinzona: Beltrametti; Spinetti, Gianella; Salerno, Rochat; Fratessa, Juri; Schena, Lakhmatov, Schmid; Bionda, Schnüriger, Fuchs; Bernasconi, D’Ambrogio, Capella; Guidotti, Bianchi, Christen.

Strafen: Herisau 5-mal 2 Minuten, Bellinzona 2-mal 2 Minuten.

Bemerkungen: Herisau ohne Rotzinger (verletzt) und Speranzino (krank). 57:09 Time-out Herisau. 57:48 Herisau ohne Torhüter.

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