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Verein organisiert neu den Betrieb des Eisfeldes Heiden

Am Freitag startet das Eisfeld Heiden in die dritte Saison. Neu wird der Betrieb durch einen Verein organisiert.
Astrid Zysset
Zahlreiche Helfer standen beim Aufbau des Eisfeldes Vereinspräsident Tobias Funke (dritter von rechts) zur Seite. Vereinsvorstand Gerry Harzl steht in der Mitte. (Bild: Astrid Zysset)

Zahlreiche Helfer standen beim Aufbau des Eisfeldes Vereinspräsident Tobias Funke (dritter von rechts) zur Seite. Vereinsvorstand Gerry Harzl steht in der Mitte. (Bild: Astrid Zysset)

Der Boden muss noch fertig verlegt, der Windschutz an der Hütte aufgestellt und Sichtschutzmassnahmen angebracht werden, um keinen freien Blick auf die technischen Anlagen zu ermöglichen. «Dann sind wir auch schon fertig», lächelt Tobias Funke, Initiator.

Kommenden Freitag feiert das Eisfeld Heiden offizielle Eröffnung. Zwischen dem Hotel Heiden und dem Gasthaus zur Fernsicht gelegen, können hier die Besucherinnen und Besucher beim Schlittschuhlaufen auf der 850 Quadratmeter grossen Eisfläche eine beeindruckende Aussicht über den gesamten Bodenseeraum geniessen. Viele wissen das zu schätzen. «Wenn es dunkel wird, bietet das Panorama mit all den Lichtern eine beinahe kitschige Romantik», sagt Gerry Harzl lächelnd.

Funke und Harzl sind zwei der insgesamt vier Vorstandsmitglieder des Vereins «Für Heiden». Dieser wurde auf die aktuelle Wintersaison hin neu gegründet. Die beiden Jahre zuvor ermöglichte die Fernsicht Event AG die Realisation des Eisfeldes Heiden. «Wir wollten zeigen, dass das Angebot keinerlei kommerziellen Zweck anstrebt», so Funke. Darum wollte man einen Verein gründen, bei welchem jede Bürgerin und jeder Bürger Mitglied werden kann. Aktuell sind es 30. Ziel ist es, dass es möglichst viele werden. Denn der Verein will künftig noch weitere Events durchführen. Welche genau, ist derzeit jedoch noch offen.

Defizit wird auch in dieser Saison erwartet

Rund 10000 Besucherinnen und Besucher nutzten das Eisfeld Heiden im vergangenen Winter. Das machte im Durchschnitt 1000 Personen pro Woche. Beeindruckend. Trotzdem reichte dies nicht aus, um schwarze Zahlen zu schreiben. Ein Defizit von 40000 Franken resultierte am Ende der Saison. Dieses übernahm die Familie Grossauer, welche das Gasthaus zur Fernsicht führt. «Das kann aber nicht langfristig das Ziel sein», so Funke. Der Verein will nebst den Mitgliederbeiträgen auf Sponsorengelder und Stiftungsbeiträge zurückgreifen können, um keine finanziellen Einbussen zu riskieren. Diverse Anfragen seien gestellt worden, die Antworten stehen jedoch noch aus. Funke rechnet deshalb damit, dass auch in dieser Saison ein grösseres Defizit zu Buche schlagen wird. «Aber wir planen langfristig. Irgendwann packen wir die schwarze Null.» Einnahmen generieren die Eintritte, der Betrieb des Kiosks im Eingangsbereich wie auch die Schlittschuhmieten.

Man starte zuversichtlich in die neue Saison, lächelt Tobias Funke. Bislang sei alles reibungslos verlaufen. Im vergangenen Winter war dies nicht der Fall: Die Hütte wurde zwei Tage zu spät geliefert, und bei der Kühlanlage kam es immer wieder zu Spannungsschwankungen. Petrus tat sein Übriges: Im Januar lag dermassen viel Schnee, dass vermehrt die Skilifte genutzt wurden und die Besucherinnen und Besucher der Eisfläche fernblieben.

Heuer soll es anders ablaufen. Der Aufbau verläuft bislang reibungslos. Und auch hofft man auf mehr Besucherinnen und Besucher. Als eine der ersten Handlungen hat der Verein Werbemassnahmen auf den Bildschirmen in den Postautos und an den Tankstellen lanciert. Diese sollen das Eisfeld mit der beeindruckenden Aussicht noch bekannter machen.

Hinweis

Weitere Informationen im Internet auf eisfeld-heiden.ch.

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