Einsprache gegen Umzonung abgewiesen

APPENZELL. Die Standeskommission hat gemäss einer Mitteilung der Ratskanzlei eine Einsprache gegen eine Umzonung des Bahnhofareals abgewiesen. Der Einsprecher wollte verhindern, dass das Bahnhofareal von der Zone für öffentliche Bauten zur Kernzone wird.

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APPENZELL. Die Standeskommission hat gemäss einer Mitteilung der Ratskanzlei eine Einsprache gegen eine Umzonung des Bahnhofareals abgewiesen. Der Einsprecher wollte verhindern, dass das Bahnhofareal von der Zone für öffentliche Bauten zur Kernzone wird. Die Appenzeller Bahnen haben laut Mitteilung vor, das Gelände zu verkaufen.

Vom Bezirk zum Kanton

Der Gontner Bezirksrat wies die Einsprache ab, worauf der Einsprecher an die Standeskommission gelangte. Die Standeskommission begründet ihren Entscheid in der Mitteilung damit, dass Flächen nur der Zone für öffentliche Bauten zugerechnet werden dürfen, wenn eine baldige öffentliche Nutzung wahrscheinlich ist.

Gebäude ohne Bedeutung

Dies sei beim Bahnhofareal Gonten nicht der Fall – das Bahnhofgebäude sei für den Betrieb der Appenzeller Bahnen nicht mehr von Bedeutung. Der Billettverkauf erfolge ohnehin an einem Automaten, wofür keine Zone für öffentliche Bauten nötig sei. (rk)