Einreisesperre läuft noch bis 2017

LICHTENSTEIG. Der Angeklagte ist bei den Migrationsbehörden und der Justiz kein unbeschriebenes Blatt. Eine Einreisesperre gegen den Rumänen stammt von 2007. Anfang 2012 wird sie bis Anfang 2017 verlängert. Zwischen August 2012 und der Verhaftung am 23.

Martin Knoepfel
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LICHTENSTEIG. Der Angeklagte ist bei den Migrationsbehörden und der Justiz kein unbeschriebenes Blatt. Eine Einreisesperre gegen den Rumänen stammt von 2007. Anfang 2012 wird sie bis Anfang 2017 verlängert. Zwischen August 2012 und der Verhaftung am 23. September 2013 reiste der Rumäne laut Staatsanwalt fünfmal in die Schweiz. Der Staatsanwalt klagte deshalb die mehrfache Verletzung des Ausländergesetzes ein. Vorgestern musste sich der Rumäne vor dem Kreisgericht Toggenburg in Lichtensteig verantworten. Seit 1993 sei der Angeklagte in seiner Heimat (viermal), in der Schweiz (je einmal in den Jahren 2008 und 2009) und in Österreich (einmal, 2010) wegen qualifizierten Diebstahls zu Strafen von total 21 Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Das sagte der Staatsanwalt, dem die Verteidigerin in dem Punkt nicht widersprach.

Der Rumäne sass insgesamt 204 Tage in Polizei- oder in Untersuchungshaft. Seit April 2014 ist er im vorzeitigen Strafvollzug. Bei guter Führung im Gefängnis, die offenbar gegeben ist, kann er nach zwei Dritteln der Strafe vorzeitig entlassen werden. Die Untersuchungshaft wird dabei angerechnet. Damit kann der Rumäne im Herbst 2017 ungesiebte Luft atmen. Bedingung für die vorzeitige Freilassung wäre laut Strafgesetz eine günstige Prognose.