«Einmaliges Erlebnis»

In den Jahren zwischen 1922 und 1934 wurde der Wettbewerb um den «Grossen Bergpreis der Schweiz» zehnmal ausgetragen. Die Strecke führte vom Start im Dorf Linthal bis zum Zielpunkt auf der Klausenpasshöhe.

Drucken
Teilen

In den Jahren zwischen 1922 und 1934 wurde der Wettbewerb um den «Grossen Bergpreis der Schweiz» zehnmal ausgetragen. Die Strecke führte vom Start im Dorf Linthal bis zum Zielpunkt auf der Klausenpasshöhe. Der 21,5 Kilometer lange Kurs auf der Passstrasse ging durch 136 Kurven (davon 57 Kehren) und über 1237 Höhenmeter hinweg.

1925 waren erstmals Motorräder am Klausenrennen zugelassen. Bei der ersten Möglichkeit nahmen bereits 46 Solomaschinen und vier Gespanne teil. An den darauffolgenden Rennen nahmen bis zu 80 Solomaschinen und 23 Seitenwagen am Rennen teil. Die Fahrer scheuten weder Tod noch Teufel und begeisterten mit ihren Drifts die johlenden Zuschauer. Das Klausenrennen galt als absoluter Saisonhöhepunkt, ein Sieg war meistens die Krönung der Rennkarriere. Der Glarner Sepp Zuber beispielsweise, der das Klausenrennen 1932 gewann, brauchte nach seinem Sieg eine Woche, bis er wieder zu Hause ankam. Er wurde wie ein König gefeiert, und alle wollten von ihm wissen, wie er die Tagesbestzeit herausgefahren hatte. Zur Erinnerung an die historischen Rennen am Klausenpass wurde das Klausenrennen-Memorial ins Leben gerufen, das am vergangenen Wochenende durchgeführt wurde. Teilgenommen haben alte Autos und Motorräder. Die meisten befahren die Strecke möglichst genau innerhalb einer vorgegebenen Zeit, die Gebrüder Bruno und Peter Egloff starteten in der Rennkategorie, bei der die Strecke möglichst schnell bewältigt werden musste. (sas/pd)

Aktuelle Nachrichten