Einmal Gold – zweimal Leder

An der WM 1989 in Vail gelang es der in Mosnang aufgewachsenen Maria Walliser (Malans) ihren WM-Abfahrtstitel von 1987 mit 1,5 Sekunden Vorsprung auf Karen Percy (Ka) und Karin Dedler (De) erfolgreich zu verteidigen. Heidi Zurbriggen fehlten vier Hundertstel zu Bronze. Michela Figini (8.

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An der WM 1989 in Vail gelang es der in Mosnang aufgewachsenen Maria Walliser (Malans) ihren WM-Abfahrtstitel von 1987 mit 1,5 Sekunden Vorsprung auf Karen Percy (Ka) und Karin Dedler (De) erfolgreich zu verteidigen. Heidi Zurbriggen fehlten vier Hundertstel zu Bronze. Michela Figini (8.) und Heidi Zeller (9.) vervollständigten den Schweizer Triumph.

Maria Walliser war im Super-G 0,23 Sekunden langsamer als die später tödlich verunglückte Siegerin Ulrike Maier (Ö) und wurde Vierte vor Michaela Figini. Nochmals Leder gewann die Speed-Queen im Riesenslalom, wobei Vreni Schneider für die Konkurrenz ausser Reichweite lag. Die für den OSSV startende und oft im Toggenburg fahrende Jahrhundert-Sportlerin sicherte sich zudem Silber im Slalom und der Kombination. Schon damals machte Vreni Schneider musikalisch auf sich aufmerksam. An der Medienkonferenz in Vail wurde sie gefragt, mit welcher Band sie vor dem Start pushe. Worauf die Elmerin lachend antwortete, die Gruppe sei in den USA kaum bekannt. Sie heisse «Kastelruther Spatzen». (uhu)

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