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Wahlen: Herisauer SVP muss diverse Rücktritte auffangen

Die Gesamterneuerungswahlen rücken näher, die Kandidatensuche neigt sich dem Ende entgegen. Auf den Listen der SVP Herisau für den Kantons- und den Einwohnerrat stehen etliche neue Namen. Die SP indes zeigt sich konsterniert über das Vorgehen von Gemeinderätin Regula Ammann-Höhener.
Alessia Pagani
Nicht nur die Zusammensetzung des Ausserrhoder Kantonsparlaments wird sich mit den Gesamterneuerungswahlen verändern. (Bild: Ralph Ribi)

Nicht nur die Zusammensetzung des Ausserrhoder Kantonsparlaments wird sich mit den Gesamterneuerungswahlen verändern. (Bild: Ralph Ribi)

Noch sind es knapp sieben Wochen bis zu den kommunalen Gesamterneuerungswahlen vom 17. März. Und die Parteien stellen sich langsam aber sicher auf. So hat die SVP Herisau ihre Karten auf den Tisch gelegt und die Listen für den Kantonsrat wie den Herisauer Einwohnerrat bekannt gegeben.

Es fällt auf: Die Zusammensetzung der Fraktion wird sich in der nächsten Legislaturperiode stark von der jetzigen unterscheiden. Die SVP Herisau muss zahlreiche Rücktritte auffangen – und es ist ihr gelungen, den Stimmbürgern eine Kandidatenauswahl zu präsentieren. Dennoch sagt Osrtssektionspräsident Christian Oertle:

«Die Suche gestaltete sich aber sehr zäh und schwierig»

Nebst vier Bisherigen kandidieren sieben Neue um einen Sitz im Einwohnerrat. Im Kantonsrat steht ein einziger Rücktritt vier Neukandidaturen gegenüber. Ob die SVP Herisau mit ihren zahlreichen Neukandidaturen Sitzgewinne anstrebt, lässt die Partei offen. Oertle sagt einzig: «Wir treten an, um zu gewinnen.»

Sieben Neue wollen in den Einwohnerrat

Einwohnerrat: Momentan stellt die SVP neun der insgesamt 31 Einwohnerratssitze. Drei Kandidaten möchten wiedergewählt werden, fünf verzichten und sieben stellen sich neu auf.

Rücktritte: Nebst Ortssektionspräsident Christian Oertle werden Kai Nagel, Gabriella Hagger, Ruedi Eugster und Roman Zellweger nicht mehr antreten.

Kandidaturen: Von den Bisherigen wollen Reto Sonderegger, Peter Erny und Dominik Zeller wiedergewählt werden. Neu kandidieren hingegen Dunja Graf, Anita Hug, Roman Hutter, Jürg Kaufmann, Ruedi Roth, Michael Schmucki und Peter Eugster.

Ein Verzicht und vier neue Namen

Kantonsrat: Im Kantonsparlament sitzen zurzeit fünf SVP-Vertreter aus Herisau. Die Hinterländer Gemeinde erhält im März einen zusätzlichen Sitz, wonach sie künftig 19 Vertreter stellen kann.

Rücktritt: Von den jetzigen SVP-Parlamentariern stellten sich abgesehen von Michael Fuhrer alle einer Wiederwahl – namentlich sind dies Peter Erny, Herisaus Gemeinderat Florian Hunziker sowie Gemeindepräsident Renzo Andreani sowie Christian Oertle.

Kandidaturen: Dem einzigen Verzicht stehen vier Neukandidierende gegenüber. So wollen die drei Einwohnerratskandidaten Dunja Graf, Anita Hug und Peter Alder ebenso für die Herisauer SVP in den Kantonsrat wie auch Reto Sonderegger.

Nach Verzichtserklärung von Ammann-Höhener: Die Zeit für die Kandidatensuche verrinnt

Der kurzfristig und wider Erwarten angekündigte Rücktritt von Regula Ammann-Höhener aus dem Gemeinderat Herisau stellt die Parteien vor Herausforderungen. Allen voran sind nun die SP wie die CVP/EVP gefragt. Dies, weil die beiden Parteien im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen mit einem gemeinsamen Wahlzettel alle bisherigen Gemeinderatskandidaten unterstützen wollten, um so einen möglichen Rechtsrutsch im Gemeinderat zu verhindern. Am Donnerstag noch wurde Ammann-Höhener – sie gehört der CVP/EVP-Fraktion an und gilt als links – von den beiden Parteien nominiert.

Am Samstag, zwei Tage später, verkündete Regula Ammann-Höhener überraschend ihren Verzicht. Die SP-Ortssektion zeigt sich «schwer enttäuscht» über dieses Vorgehen. «Das hat uns auf dem linken Fuss erwischt», sagt Vorstandsmitglied Peter Federer. Er spricht von einem unglücklichen, aber nicht änderbaren Zustand. «Optimale Lösungen brauchen Zeit. Diese haben wir nun kaum mehr.» Bis spätestens Ende kommender Woche müssen die Kandidaten bekannt gegeben werden. «Wir sind am Sondieren, nun ist alles wieder offen.» Eine mögliche Kandidatur seinerseits schliesst Peter Federer allerdings aus.

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