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Siegerprojekt für neues Sekschulhaus steht fest

Beim Altersheim Lindenhügel in Teufen ist der Bau eines neuen Sekundarschulhauses geplant. Das Siegerprojekt wurde nun ausgewählt. Noch diesen Herbst wird über den notwendigen Baukredit abgestimmt.
Astrid Zysset
Präsentierten das neue Schulhausprojekt: Beat Loosli, Architekt, Pascale Sigg, Gemeinderätin Ressort Bau, und Ursula von Burg-Hess, Gemeinderätin Ressort Bildung und Kultur. (Bild: Astrid Zysset)

Präsentierten das neue Schulhausprojekt: Beat Loosli, Architekt, Pascale Sigg, Gemeinderätin Ressort Bau, und Ursula von Burg-Hess, Gemeinderätin Ressort Bildung und Kultur. (Bild: Astrid Zysset)

Nun ist bekannt, welches Architekturbüro für Teufen das neue Sekundarschulhaus planen wird. Die Jury entschied sich einstimmig für das Projekt mit dem Namen «Schuelhöckli» des Büros Raumfindung Architekten GmbH aus Rapperswil-Jona. Gestern wurde dessen Entwurf der Bevölkerung vorgestellt.

Was auffällt: Der Grundriss ist schnörkellos. «Wir wollen ein einziges, nicht verwinkeltes Haus in der Landschaft realisieren», sagt Architekt Beat Loosli. Ein Haus jedoch mit stattlichen Dimensionen: 80 Meter lang ist es, eine Breite von 26 Metern weist es auf. Der dreigeschossige Bau erhält ein Vordach und eine Holzfassade. Es werde ein moderner Bau, so Loosli. «Die Verbundenheit mit der historischen Baukultur ist jedoch unverkennbar.»

Das besondere am Entwurf ist die Raumaufteilung. Diese erlaubt, auf verschiedene Lernformen Rücksicht zu nehmen. Unterrichtet werden kann im Klassen- oder Doppelklassenverband, Gruppenräume und Begegnungszonen stehen ausreichend zur Verfügung. «Alle pädagogischen Konzepte sollen Platz haben», so der Architekt weiter. Ein Gedanke, den Ursula von Burg-Hess, Gemeinderätin Ressort Bildung und Kultur, als immens wichtig erachtet. Klassenübergreifend zu arbeiten, sei heute Usus. «Der Bau ist dennoch so gestaltet, dass künftige Lernformen leicht umgesetzt werden können.» Ein Schulhaus werde für rund 50 Jahre konzipiert. Flexibel auf Bedürfnisse, die erst noch kommen werden, reagieren zu können, müsse Bestandteil der Schulhausplanung sein, so Loosli.

Die Jury lobte die Rücksichtnahme auf die Landschaft. Zudem attestierte sie dem Siegerprojekt, es sei «solid und einfach». Es überzeuge mit seinen klaren Strukturen. Die Jury fällte ihren Entscheid allerdings erst nach längeren Diskussionen. So sei die Raffinesse, die hinter dem Projekt steckt, erst in Gesprächen ersichtlich worden.

Abstimmung über Baukredit im Herbst

Im vergangenen März stimmte die Stimmbürgerschaft dem Projektierungskredit über 900 000 Franken für den Bau des neuen Sekundarschulhauses zu. Das Interesse am nachfolgenden Architekturwettbewerb war gross, so Pascale Sigg, Gemeinderätin Ressort Bau. Rund 80 Eingaben gingen ein. Zwölf Beiträge wurden am anschliessenden Projektwettbewerb eingereicht. Das Rennen machte das «Schuelhöckli». Von Burg-Hess betonte jedoch, dass dieses Projekt nicht 1:1 umgesetzt werde. Es beginne die Phase der Überarbeitung. «Wir sehen Potenzial, wo Anpassungen gemacht werden können». Noch diesen Herbst kommt der Baukredit vors Volk.

Hinweis

Alle 12 am Projektwettbewerb eingereichten Vorschläge für den Bau des Sekundarschulhauses sind noch bis zum 20. Januar im Rahmen einer Ausstellung im Zeughaus zu sehen.

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