Eines statt zwei Skirennen

Statt mit zwei Riesenslaloms am Espelhang die Saison zu beenden, konnte der SSC Toggenburg wegen des anhaltenden Regens nur einen Wettkampf durchführen.

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SKI ALPIN. Am Ostersamstag steht traditionell der Chäserrugg-Riesenslalom auf dem Programm der Ostschweizer Skifahrer. Und wie es der Name schon verrät, wurde dieser früher jeweils auf dem Rücken des Chäserruggs ausgetragen. Schon seit einigen Jahren aber wurde jeweils jene Piste für eine Ausführung benutzt, die sich gerade gut eignete und an diesem Tag auch noch genug Schnee für Wettkämpfe aufwies. Es ist auch nicht das erste Mal, dass zwei Wettkämpfe an einem Tag hätten durchgeführt werden sollen. Dies kommt vor allem daher, dass für ein Rennen doch recht viel Aufwand betrieben werden muss und die Rennfahrer ja nicht alle gleich um die Ecke wohnen. Am vergangenen Samstag wollte aber Petrus nicht mit den Organisatoren vom SSC Toggenburg am gleichen Strick ziehen. Den ganzen Vormittag über regnete es, so dass die Rennläufer innert Kürze pudelnass waren. Daher entschieden sich die Organisatoren, auf die Durchführung des zweiten Rennens zu verzichten.

Michael Looser gewinnt knapp

Schon zu früher Tageszeit versammelten sich die Skirennfahrer im Trockenen. Im Berggasthaus Iltios wurde ihnen zum Saisonabschluss musikalische Unterhaltung geboten. Man unterhielt sich über die nun beendete Saison und den schneereichen Winter. Bei der anschliessenden Rangverkündigung zeigte sich, dass der einheimische Michael Looser erneut die beste Tageszeit erreicht hatte. Seinen härtesten Konkurrenten Mario Bleiker hatte er sehr knapp, nämlich um zwei Hundertstel-Sekunden besiegt. Ein weiterer sonst immer stark fahrender Gegner, der Ebnat-Kappler Ruedi Looser, musste sich erst vor zwei Wochen einer Knieoperation unterziehen und war ihm deshalb diesmal nicht so gefährlich.

Nina Holenstein Tagessiegerin

Die Damen sind in vier Kategorien gestartet. In der Kategorie D1 hiess die Schnellste Nicole Eberhard und gehört dem SC Ulisbach an. Die Tagessiegerin Nina Holenstein SC Krummenau führte auch die Rangliste der Kategorie D2 an. Sara Koller von der RG Werdenberg war die Schnellste bei den «ältesten» gestarteten Damen.

In nicht weniger als elf Kategorien starten die Männer bei solchen Wettkämpfen. Klar, dass sich hier viele als Sieger feiern lassen konnten. In der Kategorie Elite stehen jeweils die stärksten Fahrer am Start. Und hier konnte sich neben den beiden einheimischen starken Fahrern mit Stefan Schneeberger ein Fahrer aus Eggiwil aufs Podest stellen. Weitere Kategoriensieger waren Viktor Egli (SC Uzwil), Leo Manser (SC Oberegg), Karl Büsser (SC Amden), Claudio Anastasia, Dölf Alpiger, Roger Wyss (alle SSC Toggenburg), Stefan Portmann (SC Escholzmatt) und Nicolas Beglinger (SC Schwanden). In der Kategorie der jüngsten männlichen Teilnehmer konnte mit Linus Mettler ein weiterer einheimischer Fahrer zuoberst aufs Treppchen steigen. Dies vor Teamkollege Jan Peter und Marc Bösch vom SC Speer Ebnat-Kappel. Die Teamwertung gewinnt einmal mehr der SSC Toggenburg mit Michael Looser, Mario Bleiker, Laura Wyss und Linus Mettler vor der RG Werdenberg und dem SC Speer-Ebnat-Kappel. (pd)

Die ausführliche Rangliste ist im Internet unter www.schweizer-timing.ch zu finden.