Eines der schönsten Komplimente

Es ist so Brauch im Toggenburg, dass man ohne Chrampf und Wurg ein neues Jahr in Angriff nimmt: Im Drei-Jahres-Abstand stimmt. Man weiss es: Das Neujahrskonzert hat heissbegehrt schon Stellenwert. Als Ergebnis unzähliger Probenwochen wird heuer «Radetzki in Jazz» versprochen.

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Es ist so Brauch im Toggenburg, dass man ohne Chrampf und Wurg ein neues Jahr in Angriff nimmt: Im Drei-Jahres-Abstand stimmt.

Man weiss es: Das Neujahrskonzert hat heissbegehrt

schon Stellenwert.

Als Ergebnis unzähliger Probenwochen

wird heuer «Radetzki in Jazz» versprochen.

Kaum ist der «gute Rutsch» vorbei, gibt der «gute Rütsche» die Bühne frei.

Er offeriert Silvestermüden

zum Einstieg «Rosen aus dem Süden»

und begeistert damit alle,

die sich in der Freudegg-Halle zu Lichtensteig gern eingefunden.

Im Doppelsinne «Strauss-gebunden» wird die Freudegg, hört den Applaus,

fürs Publikum zum Freudenhaus.

Die Midlife Jazzband mischt sich ein und musiziert nun im Verein mit denen, die hier klassisch geigen.

Das Rezept für diesen Reigen ist H. P. Kübler zu verdanken, der leicht und pfiffig alle Schranken mit einem Lächeln überwindet.

Was er verbindet und erfindet, erzeugt in dieser Vielgestalt

Frohsinn nur bei Jung und Alt.

So merkt es jeder, merkt es jede: Von Midlife Crisis keine Rede. Claudia und zwei Matthiassen hauen ziemlich ausgelassen zu dritt in eines Flügels Tasten.

Den «Maple Leaf Rag» gilt's zu meistern. Das Wettspiel kann uns nur begeistern.

Das Spiel hat Stil. Und solcherweise beschwingt beginnt die Jahresreise im Marschschritt und im Walzertakt in heitre Töne eingepackt nun eben auch fürs Publikum.

Nun, liebe Leute, sei es drum:

Die Ouverture für das Jahr

ist wohl gelungen ganz und gar. Von so viel Harmonie umgeben lässt sich es vergnügt nach vorne streben. Was soll uns da der Alltag stören? Habt grossen Dank. Auf Wiederhören.

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