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«Einen alten Brauch aufleben lassen»

Nachgefragt

An diesem Wochenende geht das kleine Märchenfestival in Rehetobel über die Bühne. Gisa Frank, Choreografin, Pädagogin und Tanzperformerin, erzählt, was es mit «Kultur im Kronenbühl» auf sich hat und was das Programm vorsieht.

Was steckt hinter «Kultur im Kronenbühl»?

Vor gut dreieinhalb Jahren kam die Idee dazu auf. «Kultur im Kronenbühl» ist ein kleiner Raum, knapp 55 Quadratmeter, der als Begegnungsort für Künstlerinnen und Künstler funktioniert. Der Austausch und das Experimentelle stehen im Vordergrund.

Wie sieht das Programm für die «Drei Tage Märchen» aus?

Das Märchenfestival dauert vom Freitag bis und mit Sonntag. Am ersten Tag können Interessierte ihre liebsten Volksmärchen mitbringen. Romy Day, eine Märchenerzählerin aus Trogen, entführt das Publikum in die Welt der Volksmärchen ein. Gleichzeitig werden die Volksmärchen untereinander ausgetauscht. Am Samstag verzaubert eine weitere Märchenerzählerin, begleitet von Gesang und Perkussion, das Publikum im Kronenbühl. Ein Papiertheater aus der Biedermeierzeit beendet das Märchenfestival. Vorgetragen wird ein Märchen von Grimm und eines aus «1001 Nacht».

An wen richtet sich das Märchenfestival?

Die vorherrschende Meinung, Märchen seien für Kinder, möchten wir nicht als Grundlage für diesen Anlass nehmen. Gerade das Programm vom Freitag und Samstag richtet sich eher an Erwachsene. Wir wollen das Märlierzählen als alten Brauch experimentell aufleben lassen und Begegnungen provozieren. Die Durchmischung von verschiedenen Geschichten und Charakteren steht im Vordergrund. (sah)

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