«Einem Bedürfnis entsprochen»

Hunderte von Oberstufenschülern, ihre Eltern und Lehrer besuchten am Samstagvormittag das Lehrstellenforum Toggenburg im Berufs- und Weiterbildungszentrum in Wattwil. 65 Aussteller zeigten ihre Berufe und gaben den zukünftigen Lernenden bereitwillig Informationen.

Sabine Schmid
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Die Besucher des Lehrstellenforums Toggenburg nutzten die Gelegenheit, um mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen. (Bilder: Sabine Schmid)

Die Besucher des Lehrstellenforums Toggenburg nutzten die Gelegenheit, um mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen. (Bilder: Sabine Schmid)

WATTWIL. Bereits bei der Türöffnung um 9 Uhr strömten die Oberstufenschüler in Massen ins Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg BWZT. Sie wollten die Gelegenheit nutzen, unterschiedliche Berufe und verschiedene Lehrbetriebe im Toggenburg kennenzulernen. Rund 40 Betriebe haben die Organisatoren erwartet, angemeldet haben sich schliesslich 65. Was die Aussteller zeigten, zeuge von einem hohen Niveau, lobte Norbert Stieger. Der Präsident der Schulgemeinde Wattwil-Krinau arbeitete im OK mit. Er sei überrascht von der Vielfalt, mit der die verschiedenen Berufe präsentiert würden. Die Aussteller liessen sich einiges einfallen, um den mehrheitlich jugendlichen Besuchern möglichst viel an Information zu präsentieren. Einige ergänzten ihr Angebot mit einem Wettbewerb, andere gaben den Besuchern ein «Bhaltis» mit.

Informationen zu Berufen

Angesprochen vom Lehrstellenforum Toggenburg, welches erstmals stattfindet, waren die Schüler der ersten und zweiten Oberstufe. Viele wurden am Samstag von ihren Eltern begleitet, unter den Besuchern waren auch zahlreiche Lehrer. Bei den Schülern der ersten Oberstufe gehe es jetzt darum, den Berufswahlprozess anzukurbeln. «Sie sollen hier eine möglichst breite Palette von Berufen kennenlernen, die im Toggenburg gelernt werden können», erklärte Norbert Stieger. Bei den Schülern der zweiten Oberstufe gehe es viel konkreter um Lehrstellen. Für sie lohnte sich auch der Besuch des Podiums zum Thema Bewerbung (siehe Text unten). Freude über das grosse Interesse war auch Fredy Huber, dem Rektor des BWZT, ins Gesicht geschrieben. Die Berufsbildung sei in unserer Region stark verankert, sagte er. Er sei überzeugt, dass ein Anlass wie dieser einem Bedürfnis entspreche. Fredy Huber lobte auch die Zusammenarbeit der Berufs- und Laufbahnberatung, der Arbeitgebervereinigung, der verschiedenen Gewerbevereine und des BWZT bei der Organisation dieses Anlasses.

Lernende geben Auskunft

Lob gab es auch von Seiten der Aussteller. Bei den meisten von ihnen standen neben den Inhabern Lernende hinter den Tischen. Die Hemmschwelle sei zwischen den Lernenden und den Schülern aufgrund des geringen Altersunterschiedes kleiner, lautete die Erklärung. Bereitwillig traten die Ausbildner und die Lernenden in Kontakt mit den Schülern. Sie erklärten die Vor- und Nachteile des jeweiligen Berufsbildes. Es sei wichtig, dass man bereits von Beginn weg mit offenen Karten spiele, erklärte einer der Aussteller.

Die Aussteller gaben gerne Auskunft über ihren Beruf.

Die Aussteller gaben gerne Auskunft über ihren Beruf.

Einige Aussteller lockten mit einem Wettbewerb wie dem Turmbau.

Einige Aussteller lockten mit einem Wettbewerb wie dem Turmbau.