Eine schweizweite Erfolgsgeschichte

Was macht das Reka-Dorf so beliebt? Die Zusammenarbeit mit Bauernfamilien, das Grüezi auf der Strasse? Antworten auf diese Fragen gab es am Freitag an der 12. Generalversammlung der Feriendorf Urnäsch AG.

Esther Ferrari
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Sie sorgen für das Reka-Dorf (von links): Stefan Frischknecht, Walter Nef, Damian Pfister. Hinten: Das Gastgeberpaar Hanskoni und Elisabeth Frischknecht. (Bild: ef)

Sie sorgen für das Reka-Dorf (von links): Stefan Frischknecht, Walter Nef, Damian Pfister. Hinten: Das Gastgeberpaar Hanskoni und Elisabeth Frischknecht. (Bild: ef)

URNÄSCH. Geschäftsführer Stefan Frischknecht und Verwaltungsratspräsident Walter Nef führten im Beisein von Verwaltungsrat Damian Pfister, Vizedirektor Reka, Bern, am Freitag die 12. Generalversammlung der Feriendorf Urnäsch AG. Für die nächsten vier Jahre werden die drei weiterhin für das Wohl des Reka-Feriendorfs besorgt sein. Einstimmig wurden sie von den 92 anwesenden Aktionären wiedergewählt. Es herrschte eine fröhliche Stimmung im Saal, gab es doch nur Positives zu hören. Das Geschäftsjahr schliesst mit einem kleinen Gewinn ab. Für Unterhalt und Reparaturen wurden rund 28 700 Franken ausgegeben, deutlich weniger als im Vorjahr.

Hohe Auslastung

Das Reka-Dorf Urnäsch ist die Nummer 1 in der Schweiz. Im vergangenen Jahr war es an 239 Tagen belegt, 1565 Familien haben Ferien gemacht, insgesamt 3745 Erwachsene und 3256 Kinder. Gästeumfragen ergeben Spitzenwerte. Woran liegt der Erfolg? Gibt es ein Geheimrezept, warum die Beliebtheit des Urnäscher Feriendorfes ständig steigt? «Wir haben schon von Beginn an an das Projekt geglaubt», sagte Walter Nef, Verwaltungsratspräsident bei seiner Begrüssung. «Wir liegen sogar 7,5 Prozent über dem damaligen Budgetplan. Wir sind auf Kurs.»

Liegt es an der guten Betreuung, dem Rahmenprogramm, an der guten Seele von Sämi Frick, bei dem die Kinder den Umgang mit Tieren lernen? Es ist wohl das ganze Umfeld, welches harmonisch zusammenspielt, das Dorf, die Gegend, das Gastgeberpaar Frischknecht und ihre Helferinnen und Helfer.

Glückliche Ferienkinder

Hanskoni und Elisabeth Frischknecht erzählten über den Alltag im Reka-Dorf. Der Reitplatz wurde umgebaut. Eine Entkalkungsanlage wegen des kalkhaltigen Wassers musste installiert werden. Neu gibt es drei Einkaufswägeli für Gäste, Nespresso-Maschinen für alle Wohnungen. 15 Geisslein wurden im Beisein von Ferienkindern getauft, junge Küken sind geschlüpft. Kleinigkeiten, die den Gästen in Erinnerung bleiben. Ganze Reihen von Kinderwagen stehen den Familien zur Verfügung. Einige der Familien kommen jedes Jahr ins Feriendorf Urnäsch. Reka ist preisgünstig. Reka ist beliebt. Der Abend, an dem zum Imbiss auch die gute Reka-Wurst nicht fehlte, wurde umrahmt von der Appenzeller Jungformation Sowieso. Stefan Frischknecht hat die drei jungen Musikanten, Maurus, Hackbrett, Sandro, Handorgel, und Lukas, Klavier, zur Freude der Besucher engagieren können.