Eine Rarität

Seit dem 30. Juni existiert die Gebärabteilung am Spital Appenzell nicht mehr. Lediglich Todesfälle und Heiraten sind seit diesem Tag noch aus den Zivilstandsnachrichten ersichtlich, Geburten tauchen darin keine mehr auf.

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Seit dem 30. Juni existiert die Gebärabteilung am Spital Appenzell nicht mehr. Lediglich Todesfälle und Heiraten sind seit diesem Tag noch aus den Zivilstandsnachrichten ersichtlich, Geburten tauchen darin keine mehr auf. «Laut der kantonalen Zivilstandsverordnung sind wir verpflichtet, Ereignisse zu publizieren, die im Zivilstandskreis des Inneren Landes stattgefunden haben. Dazu gehörten bis zum 30. Juni Todesfälle, Hochzeiten, die Eintragung von Partnerschaften und Geburten», hält Peter Fässler, Leiter des Zivilstandsamts Appenzell, fest. Da nun aber Innerrhoden nicht mehr über eine Gebärabteilung verfügt, werden nur noch Haus- oder wie im Fall der Familie Sonderer Autogeburten publiziert. (rom)

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