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Gewerbeschau Teufen - eine Olma im Appenzellerland

Heute ging die Gewerbeschau auf dem Teufener Zeughausplatz zu Ende. Das Organisationskomitee zieht eine positive Bilanz: Genügend Besucher seien gekommen, und bezüglich Stimmung sei es eine zweite Olma gewesen.
Astrid Zysset

Seine Befürchtung war unbegründet. Peter Zeller, Präsident des Organisationskomitees (OK) der Gewerbeschau Teufen, erinnert sich, dass er bei der Anfahrt am Sonntagmorgen noch dachte, dass das Wetter eigentlich zu gut sei. «Am besten sind normalerweise durchzogene Witterungsbedingungen», erzählt er. «Dann kommen die meisten Besucherinnen und Besucher.» Bei herrlichem Sonnenschein ging heute die Gewerbeschau auf dem Zeughausplatz zu Ende. Und Zeller zeigt sich ob des Ansturms überrascht. «Positiv überrascht», wie er betont. So sei es beim Gang durch die Stände immer mal wieder zu Staus gekommen. Aufgrund der lockeren Stimmung sei die Gewerbeschau gar von einzelnen als zweite Olma betitelt worden. Besonders bemerkenswert findet der OK-Präsident zudem, dass an der Schau viele Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Kantonsgebiet verzeichnet werden konnten. «Dabei sind wir doch eigentlich eine Gemeinde-Gewerbeschau.»

Thomas Schirmer, OK-Mitglied, ergänzt: «Wir sind sehr happy. Besser hätte es nicht laufen können.» Die Feedbacks der Besuchenden wie auch der Ausstellenden seien durchwegs positiv. Mehr noch: «Sie danken nicht – sie gratulieren uns! Und das berührt einem doch sehr.»

Eine Überraschung von den Gastronomen

Die Durchführung der Gewerbeschau stand von Anfang an unter einem guten Stern. Zur Eröffnung am Donnerstagabend kamen Vertreter aus der Regierung, des Kantons und der Gemeinde. 255 Gäste waren geladen. «Wir hatten noch mehr Anfragen. Aber dafür reichte der Platz an der Tafel nicht aus», so Zeller. Die Eröffnung fand im Restaurant Linde statt. Schirmer erinnert sich noch gut an die Gastronomie: «Alle Gastronomen standen am Schluss auf der Bühne und haben zu unser aller Überraschung ‘gezäuerlet’.»

Zum Abschluss ein Gottesdienst

Das Programm der Gewerbeschau war reichhaltig: Am Freitagmorgen fand der Lehrlingstag statt, an dem sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrem späteren Berufsleben auseinandersetzen konnten. «Viele spannende Fragen» hätte er da gestellt bekommen, so Zeller. «Ein Angebot für die Jungen zu schaffen, wird an Gewerbeschauen leider oft vergessen. Darum wollten wir ihnen eine geeignete Plattform bieten.» Auch die Neuzuzüger wurden speziell begrüsst. Zeller sagte ihnen schmunzelnd, dass sie gerade noch rechtzeitig zur Gewerbeschau nach Teufen gezogen seien. Eine solche Schau biete schliesslich immer Möglichkeiten für neue Begegnungen. Und als weiteres Highlight der vergangenen Tage nennt der OK-Präsident den ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen, den er schlicht «hammermässig» gefunden habe. «Sie haben unser Motto ‹iischtigä bitte!› toll aufgenommen und gar kleine Billette gedruckt.»

Die Gewerbeschau verlief in den Augen des OK reibungslos. Zu Beginn der Vorbereitungen harzte es noch. Lange fehlten ausreichend Helferinnen und Helfer. «Die haben wir erst am Schluss zusammenbekommen. Das war ziemlich nervenaufreibend.» Rund 300 freiwillige Helferinnen und Helfer standen im Einsatz. Für deren Unterstützung gibt das OK demnächst ein Fest. Und was steht sonst noch an? «Wir hoffen nun auf einen guten finanziellen Abschluss. Dann ist die diesjährige Gewerbeschau definitiv ein grosser Erfolg gewesen», so Zeller.

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