Eine Kunstfahrt mit Info-Gehalt

HERISAU/LÜTZELFLÜH. Vertreter der Steinegg Stiftung und des Steinegg Verwaltungsrates Herisau sind dieser Tage mit einem Geschenk ins Emmental gereist. Die Enthüllung einer Plastik des Künstlers Schang Hutter auf dem Gelände der Firma Geissbühler in Lützelflüh, einer der Tochterfirmen der AG Cilander, bildete den äusseren Anlass dieser Reise. Doch auf der Fahrt gab es auch allerhand Interessantes, bisher wenig Bekanntes über die Steinegg Stiftung zu hören.

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Die Plastik von Schang Hutter bei der Firma Geissbühler & Co. AG in Lützelflüh ist enthüllt. Exponenten der Herisauer Steinegg Stiftung bzw. der Steinegg AG waren dabei. In der Mitte rechts Gastgeberin Kathrin Bohnenblust, Geschäftsführerin, und der Künstler Schang Hutter (mit weissen Haaren). (Bild: rb)

Die Plastik von Schang Hutter bei der Firma Geissbühler & Co. AG in Lützelflüh ist enthüllt. Exponenten der Herisauer Steinegg Stiftung bzw. der Steinegg AG waren dabei. In der Mitte rechts Gastgeberin Kathrin Bohnenblust, Geschäftsführerin, und der Künstler Schang Hutter (mit weissen Haaren). (Bild: rb)

Lützelflüh, das ist jener Emmentaler Ort, an dem Pfarrer Albert Bitzius alias Jeremias Gotthelf von 1831 bis zu seinem Tod 1854 lebte und wirkte. Doch schon 1677 hatte sich im Dorf ein Zuzüger mit grosser Schaffenskraft gemeldet: Der Färbermeister Hans-Georg Kästli aus Herisau gründete in Lützelflüh eine Bleicherei und Färberei – die heutige Textilfirma Geissbühler & Co AG, die nach acht Generationen im Familienbesitz vor drei Jahren von der Herisauer AG Cilander übernommen wurde.

Die Cilander wiederum gehört mehrheitlich der Steinegg Stiftung Herisau. Anlässlich der Fahrt ins Emmental erlaubte Heinrich Tanner, Gründer der Steinegg Stiftung, einen Blick hinter die Kulissen dieser Herisauer Institution. (rb)

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