Eine gute Halbzeit reicht nicht

Nach einer verpatzten zweiten Halbzeit konnte sich der FC Ebnat-Kappel mit einem Unentschieden auswärts gegen Frauenfeld noch einen Punkt sichern.

Stefan Füeg
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fussball. Nach der blamablen Heimniederlage gegen Aadorf war Rehabilitation angesagt, dass diese gerade im traditionell äusserst schweren Auswärtsspiel gegen Frauenfeld erfolgen würde, war von Anfang an eher unwahrscheinlich. Und so waren denn die wenigen Zuschauer überrascht, als die Romer-Elf bei regnerischem Wetter losliess wie die Feuerwehr.

Wie aus heiterem Himmel

Die Gastgeber kamen kaum zu einem einigermassen guten Angriff. Zu stark war in dieser Phase der Druck der Toggenburger. Bereits in der 16. Minute verwandelte Giezendanner einen Freistoss, in der 39. Minute erfolgte die vermeintliche Siegsicherung mit dem 2:0 durch Adrovitch auf Foulpenalty. Doch noch vor der Pause fiel, fast wie aus heiterem Himmel, der Anschlusstreffer: Mittels Weitschuss konnte Urs Birrer bezwungen werden.

Spieldiktat der Gastgeber

In der zweiten Hälfte konnte zuerst eine Chance für Ebnat-Kappel verzeichnet werden. In der 50. Minute klatschte ein Schuss von der Ebnater Latte zurück und schon im nächsten Angriff stand es 2:2 (51. Minute). Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Einheimischen das Spieldiktat. Die Toggenburger Gäste standen weit hinten und das Mittelfeld konnte offensiv nicht mehr in Erscheinung treten. Das Fazit: Eine gute Halbzeit reicht nicht aus, um ein Spiel erfolgreich zu gestalten.

Matchtelegramm: FC Frauenfeld – FC Ebnat-Kappel 2:2 (1:2), Kleine Allmend, 60 Zuschauer, SR Kunz. Tore: 16. Giezendanner 0:1; 39. Adrovitch (Foulpenalty) 0:2; 41. Frauenfeld 1:2; 51. Frauenfeld 2:2. FC Ebnat-Kappel: Birrer U.; Blatter, Schmid, M. Birrer (68. Minute Schälli), S. Büsser; Adrovitch (74. Bischof), Hinterberger, Mäder, R. Büsser; Giezendanner, Störi (90. Minute Stähli). Eckballverhältnis 9:3; Verwarnungen: Frauenfeld 2; A. Blatter und S. Büsser (beide im nächsten Spiel gesperrt). Ebnat-Kappel ohne Anderegg und Schegg (beide verletzt) sowie Gressbach (gesperrt).