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«Eine gewisse Durststrecke ist da»

Glen Aggeler, seit kurzem Gemeinderat von Herisau und Vorsteher des Ressorts Volkswirtschaft, nimmt Stellung zu Anliegen und Forderungen des Gewerbes.

Glen Aggeler, Sie sind neuer Leiter des Ressort Volkswirtschaft. Welche Ideen sind bezüglich des Gewerbes von Ihnen zu erwarten?

Glen Aggeler, Herisauer Gemeinderat seit 2018, Ressort Volkswirtschaft. (Bild: APZ)

Glen Aggeler, Herisauer Gemeinderat seit 2018, Ressort Volkswirtschaft. (Bild: APZ)

Ich werde mich demnächst mit einer Delegation des Gewerbevereins treffen und dabei abklären, wo und wie wir das Gewerbe noch besser unterstützen können. Wichtig zu betonen ist auch, dass die Gemeinde das Gewerbe bereits in vielen Punkten unterstützt, etwa mit finanziellen Beiträgen für die HEMA, die Veloaktion, das Heri- Shopping, die Weihnachtsaktion sowie mit seit 25 Jahren tiefen Parkgebühren.

Appenzell mit der Hauptgasse wird häufig als Vorbild genannt.

Wir müssen uns keine Illusionen machen, zu einem zweiten Appenzell wird Herisau 1:1 nicht werden. In Bezug auf eine Einkaufsmeile hat der Gemeinderat auch nur beschränkte Steuerungsmöglichkeiten. Dennoch stehen in Zukunft zahlreiche Vorlagen an, welche bei einer Annahme das Dorf Schritt für Schritt attraktiver machen können. Ich denke dabei an das Bahnhofsprojekt, die Neugestaltung des Bereichs «Platz» und die obere Gossauerstrasse sowie die neue Umgebungsgestaltung der evangelischen Kirche.

Was halten Sie von einer neuen Koordinationsstelle?

Dieses Anliegen ist mir persönlich bis dato unbekannt. Ein solches wäre zuerst genau mit dem Gewerbe zu verifizieren. Ich bin mit dem Präsidenten des Gewerbevereins in Kontakt und gehe von einem baldigen vertieften Austauschtreffen aus.

Was sagen sie zu den tiefen Frequenzen, welche die Ladenbesitzer beklagen?

Eine gewisse Durststrecke bezüglich der Frequenzen haben wir natürlich auch aufgrund des Standortwechsels der Migros in die Walke. Aber wichtig ist, dass die Migros langfristig am Standort im Zentrum von Herisau festhält und somit eine Entspannung in Sicht ist.

Gibt es denn aus Ihrer Sicht das Problem des Lädeli-Sterbens in Herisau?

Sicherlich haben wir leere Ladenflächen, wie etwa im Gutenberg-Zentrum. Aber wir haben auch gut besetzte Standorte wie die Oberdorfstrasse. Insgesamt sehe ich kein akutes Problem, aber eine Situation, die man gemeinsam im Auge behalten sollte. Zudem richte ich einen Appell an alle Einwohnerinnen und Einwohner, dass man das hiesige Gewerbe unterstützt. Dies ist die effektivste Massnahme für ein blühendes Gewerbe und ein attraktives Herisau. (mas)

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