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Eine frustrierende Veranstaltung zu den Windrädern

«Entscheid zu Windrädern steht an», Ausgabe vom 22. Januar
Roger West

Eine Langzeitstudie in Grossbritannien mit dem Titel «Windpower Reassessed», geführt durch das Adam Smith Scientific Institute, bestätigt meine Vermutungen: An 22 der windigsten Stellen, an der windigsten Ecke Europas, wurden halbstündliche Wind-, Temperatur- und Luftdichtemessungen – über neun Jahre durchgeführt – zusammengetragen. In ein eigens dafür entwickeltes Computerprogramm wurden diese 6,5 Millionen Messergebnisse eingespeist und auf einen virtuellen 10GW-Windpark hochgerechnet. (Zehn Gigawatt sind ein bisschen mehr als der Strombedarf der Schweiz). Die Ergebnisse sind verblüffend. Der virtuelle Windpark, aus zirka 2500 Turbinen in der Grösse derer, die am Honegg geplant sind, wurde auf ein Jahr umgerechnet. Er würde folgende Leistungen erbringen: Dauer der Stromlieferung mit über 90 Prozent des Nennwerts von 10GW: = 17 Stunden. Dauer, über 80 Prozent, NW =162 Stunden: Dauer, unter 20 Prozent, =3 445 Stunden (oder 20 Wochen). Dauer, unter zehn Prozent = 1 519 Stunden (oder zehn Wochen). Über alles betrachtet, ist die garantierte, ständige Stromausbeute nur zwei Prozent des Nennwerts. Mit einem Stromausstoss von 800 Megawatt könnte, bei normalen Windverhältnissen, gerechnet werden – also mit acht Prozent des Nennwerts der Anlage gerechnet werden. Man sieht also, was auf der Dose steht, ist bei Weitem nicht auch in der Dose drin! Umgerechnet auf die geplante Anlage auf der Honegg würde diese, statt der versprochenen 3 500 Haushaltungen mit Strom zu versorgen, nur 280 bedienen. Und das für eine Investition von 20 000 000 Franken inklusive Vernichtung der Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner plus Verschandelung der Landschaft. Nein, danke!

An der Versammlung in Rehetobel vom letzten Freitag nahm ich auch teil. Leider verhinderte die Moderatorin das Zustandekommen einer nützlichen Diskussion und mein diesbezüglicher Versuch wurde von der Dame rüde abgeklemmt. Es ist frustrierend, wenn Interessierte eine Veranstaltung besuchen und ihre Meinung einfügen wollen, sie dann aber unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen müssen.

Roger West

unteres Ziel 28, Appenzell

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