Eine Frau geht ihren Weg

Diesen Donnerstag, am 19. November, findet der Impulsabend zur Heiligen Elisabeth in Mosnang statt. Geleitet wird er von Bettina Wissert.

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Elisabeth von Thüringen lebte von 1207 bis 1231. Im Bild ist ihr Sarkophag dargestellt. (Bild: pd)

Elisabeth von Thüringen lebte von 1207 bis 1231. Im Bild ist ihr Sarkophag dargestellt. (Bild: pd)

MOSNANG. Am 19. November ist der Gedenktag der Heiligen Elisabeth von Thüringen (1207– 1231). Sie war eine aussergewöhnliche Frau: Königstochter, Landgräfin, Mutter von drei Kindern, Krankenschwester, Helferin der Armen und Notleidenden. Sie ging ihren eigenen Weg – oft gegen die Normen ihrer Zeit. Sie setzte vielfältige Zeichen der Menschlichkeit – verständlich bis auf den heutigen Tag. Im Rahmen des Projektes «Für eine Kirche mit den Frauen» findet am Donnerstagabend, um 19.30 Uhr, im Pfarreiheim in Mosnang der Impulsabend zur Heiligen Elisabeth von Thüringen statt. Der Abend wird vom Landfrauenchor Mosnang musikalisch umrahmt und lädt ein, nach Impulsen zu fragen, die Elisabeth für die heutige Zeit geben kann. Die Leitung hat Bettina Wissert, Pastoralassistentin in der Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg. Frauen und Männer sind herzlich dazu eingeladen.

Die drei Jerusalem-Pilgerinnen und -Pilger des Jahres 2011, Hildegard Aepli, Esther Rüthemann und Franz Mali, pilgern ab dem 2. Mai 2016, am Festtag der St. Galler Heiligen Wiborada, zu Fuss nach Rom. Im Gepäck haben sie einen grossen Wunsch: Männer sollen in der Zukunft nicht mehr ohne Frauen über deren Stellung, Funktion und Rolle in der Kirche nachdenken und entscheiden. Dass viele Frauen sich in der Kirche nicht ernst genommen fühlen, obwohl die Frauen in Familie und Pfarrei wohl die wichtigsten Trägerinnen des kirchlichen Lebens sind, soll sich unter Papst Franziskus ändern. Deshalb ist das Pilgerprojekt unter den Titel «Für eine Kirche mit den Frauen» gestellt. Bewusst wird dies nicht mit bestimmten Forderungen verbunden, um Offenheit für verschiedene Weisen der Realisierung des Anliegens zu signalisieren. Bischof Markus und das Bistum St. Gallen stehen hinter dem Projekt. Es wird im ganzen Bistum von vielen Pastoralassistentinnen und Freiwilligen unterstützt mit Anlässen, an denen eine bedeutende Frau der Kirche vorgestellt wird. (pd)

Weitere Informationen finden sich auf der Website unter www.kirche-mit.ch

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