Eine einmalige Chance für die ganze Region

Hans Eugster, Grub Ar
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Das Projekt «Hängebrücke» war unter den glücklichen Gewinnern des von der St. Galler Kantonalbank im Mai 2016 ausgeschriebenen Ideenwettbewerbs unter dem Motto «Gemeinsam weiterwachsen», die Zukunft unserer Region mitgestalten. Zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2018 hat die Bank in der Folge für dieses grenzüberschreitende Projekt 100000 Franken versprochen. Die restlichen Kosten von je 180000 Franken werden zu gleichen Teilen auf die Gemeinden Grub AR und Eggersriet aufgeteilt. Der Gruber Gemeinderat hat diese Vorlage zuhanden einer Urnenabstimmung verabschiedet, aber leider ohne Empfehlung an die Stimmbürger/-innen («Appenzeller Zeitung» vom Donnerstag, 5. Oktober 2017). Das ist für mich kaum zu verstehen. Für mich ist klar, dass diese einmalige Chance mit der Hängebrücke genutzt werden muss, um den beliebten Wanderwegübergang zwischen der Frauenrüti in Grub AR und Grub SG auf eine attraktive Art wieder herzustellen. Das Wanderwegnetz würde durch den Bau dieser Brücke stark aufgewertet. Selbstverständlich wird von dieser touristischen Attraktion die ganze Region profitieren können. Deshalb scheint es mir auch legitim, wenn weitere mögliche Förderer wie beispielsweise die Gemeinde Heiden um einen Beitrag zum einmaligen Hängebrücken-Projekt angefragt werden.

Ich hoffe, dass der Gruber Gemeinderat an der öffentlichen Versammlung vom 9. November im Gasthaus Bären die Bevölkerung mit einer klareren Stellungnahme zu diesem attraktiven Projekt orientieren wird. Ich ermuntere die Stimmbürgerschaft, ein deutliches «Ja» zum Hängebrücken-Kredit in die Urne zu legen. So wäre auch dem Gruber Leitbild, das den Bekanntheitsgrad von Grub als familienfreundliches Naherholungs- und Sportgebiet mit Wandern, Biken, Skifahren und Baden stärken und als Standortfaktor nutzen will, genüge getan. Und es könnte der Claim Grub «Einfach schön» schon bald von Grub «Mit attraktiver Hängebrücke» abgelöst werden.

Hans Eugster, Grub AR