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Zu Ende: Eine Ausstellung ohne Kunstwerke

Seit fünf Monaten macht die Wanderausstellung «Bauplatz Kreativität» in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell halt. Diesen Sonntag findet die Finissage mit einer Sonderausstellung statt.
Gwendoline Flückiger
Anna Beck-Wörner. Bild: PD

Anna Beck-Wörner. Bild: PD

Kunstvermittlerin Anna Beck-Wörner blickt auf die zu Ende gehende Wanderausstellung "Bauplatz Kreativität". Am Wochenende gibt es die letzte Chance, für einen Besuch.

Anna Beck-Wörner, was wird in der Ausstellung gezeigt?

Das Besondere ist, dass keine Kunstwerke ausgestellt werden. Die Konferenz «Bildschulen Schweiz» hat Informationswände zusammengestellt zum Thema Kreativität und was in einem kreativen Prozess von der Idee bis zur Umsetzung benötigt wird. Ausserdem werden die Begriffe Kreativität und Kreativitätswirtschaft erklärt. Es geht mehr um den kreativen Prozess als um das Endprodukt selber.

Gibt es weitere Besonderheiten?

Wir haben innerhalb der Ausstellung ein «Museumsatelier», bei welchem Kinder und Erwachsene basteln, werken und malen können. Am Sonntag werden die dort entstandenen Werke ausgestellt. Ausserdem wird anhand von Beispielen aufgezeigt, wie man die Kreativität der Kinder schulen kann.

Wie waren die Rückmeldungen der Besucher?

Für das klassische Kunstpublikum war es eine Überraschung, dass an einer Ausstellung in der Kunsthalle Ziegelhütte keine Kunstwerke präsentiert werden. Aber all diejenigen, welche einen Bezug zu Kindern haben, fanden es super, dass wir einen Raum haben, wo Kinder sich kreativ betätigen können. Die meisten Besucher waren positiv überrascht. Zudem fanden viele die inhaltliche Ausstellung interessant.

Weshalb wurde diese Wanderausstellung in die Wege geleitet?

Die Bildschulen der Schweiz möchten damit zeigen, dass sie genauso wichtig wie Musikschulen sind. Schliesslich soll bei Kindern auch Kreativität gefördert werden, denn es gibt viele Berufe, welche stark auf Kreativität aufbauen.

Wann kam die Idee auf, diese Ausstellung nach Appenzell zu holen?

Vor ungefähr einem Jahr. Wir wussten, dass das Dach der Kunsthalle umgebaut wird. Unser Gedanke war: Wenn wir draussen schon eine Baustelle haben, wieso nicht auch drinnen?

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